02.09.2014 | Social Media

So nutzt die Automobilbranche soziale Medien

Meist sind es die eigenen Mitarbeiter, die sich nebenher um das Social-Media-Marketing kümmern.
Bild: Project Photos GmbH & Co. KG

Autohäuser und Werkstätten nutzen die Social Media primär, um ihre Bekanntheit zu erhöhen und regionale Kunden anzusprechen. Dies ist das Zwischenergebnis einer noch laufenden Studie des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Das meistgenutzte Netzwerk ist Facebook.

Erste Erkenntnisse der unter www.kfzgewerbe.de laufenden Studie: Hauptgründe für die Nutzung von Social Media sind für Autohäuser und Werkstätten die Steigerung der Bekanntheit und die Kontaktaufnahme zu Kunden aus der Region. Daneben geht es ihnen um Neukunden- und Mitarbeitergewinnung.

Das Netzwerk, das von praktisch allen Umfrageteilnehmern dazu eingesetzt wird, ist Facebook. Daneben kommunizieren Autohäuser via Google+ und Youtube (jeweils 42 Prozent), freie Werkstätten setzen auf Bewertungsportale (42 Prozent) sowie Xing (32 Prozent).

Neben der Imagepflege geht es 95 Prozent auch darum, Aktionen zu bewerben und Veranstaltungen anzukündigen. Dazu werden wöchentlich (29 Prozent) oder auch sogar zwei bis drei Mal pro Woche (32 Prozent) Bilder hochgeladen, Textnachrichten veröffentlicht  und Videos online gestellt.

Gefragt wurde auch nach den Verantwortlichen. In der Regel sind es eigene Mitarbeiter (56 Prozent), Geschäftsführer (36 Prozent) oder Inhaber (33 Prozent), die sich um die Pflege der Kanäle kümmern und sich zwischen einer halben Stunde und einer Stunde am Tag (68 Prozent) dafür Zeit nehmen. Immerhin jedes zehnte Unternehmen nutzt eine spezielle Software oder Verwaltungsprogramme, um die Plattformen zu beobachten und mit Inhalten zu bespielen. Externe Mitarbeiter (sechs Prozent) oder externe Agenturen (acht Prozent) kommen hingegen selten zum Einsatz.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, Kundenbindung, Kundenservice, Handel

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