| Online-Marketing

Social Media: One-Size-fits-All-Strategien bleiben wirkungslos

Verschiedene Marken und Produkte verlangen nach einer eigenständigen Social-Media-Präsentation. Zur Kundenbindung gehören einer Studie von Universal McCann zufolge soziale Erlebnisse und persönliche Interaktion.

Für die Studie „Wave 6 – The Business of Social“ befragte die Mediaagentur beinahe 42.000 User in 62 Ländern. Fazit: „One Size fits All“-Strategien führen nirgendwo zum Ziel. Weder funktioniert eine Einheits-Strategie in verschiedenen Regionen, noch genügt eine einzelne Strategie für verschiedene Produktkategorien. Während Computer- oder Autofans Social Media als Service-Plattform nutzen und persönliche Hilfestellung bei Problemen erwarten, investieren Fans von schnell drehenden Konsumgütern oder Freizeitanbietern mehr Zeit und lassen sich gerne unterhalten. Deals oder exklusive Gewinnchancen schaffen hier individuelle Markenerlebnisse und binden Kunden langfristig an eine Marke.

Während die Kommunikation via Social Media stetig zunimmt, verlieren Markenwebsites an Bedeutung. So haben die Besucherzahlen statischer Internetpräsenzen seit 2008 kontinuierlich abgenommen. Gerade junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren sind an einem echten Austausch interessiert und fühlen sich daher von klassischen Websites kaum angesprochen. Markenseiten werden nur noch gelegentlich aufgesucht, um sich über spezielle Themen zu informieren. Während die Nutzung des Social Web international stagniert, nimmt die Nutzerzahl in Deutschland weiterhin zu. Hiesige Onliner verbringen immer mehr Zeit im Netz und erhöhen dabei die Anzahl ihrer persönlichen Kontakte. (sas)

Aktuell

Meistgelesen