21.10.2015 | Online-Marketing

Social Media Marketing: Diese Fehler sollten Sie vermeiden

Ein Fehler in den Social Media: Alle Nutzer über einen Kamm zu scheren.
Bild: Fotolia LLC.

Social Media Marketing ist kein Selbstläufer. Uwe-Michael Sinn, Experte für Social Media Advertising bei Rabbit Performance, nennt die sieben häufigsten Fehler und erklärt, wie Sie sie vermeiden.

Ohne Analysen und Optimierungen funktionieren auch Social-Media- Werbemaßnahmen nicht. Viele Unternehmen unterschätzen Komplexität und Zeitaufwand von Social Media Marketing.

7 Fehler im Social Media Marketing

Laut Rabbit Performance sind das die häufigsten Fehler im Social Media Marketing:

  1. Der Nutzer steht nicht im Fokus. Stellen Sie den Nutzer in den Mittelpunkt und denken Sie dabei an seine Interessen. Beachten Sie dabei seine Erwartungen: Diese gelten dem Netzwerk selbst, als auch der dort ausgespielten Werbung. Ihre größte Herausforderung besteht darin, diese beiden Aspekte zu vereinen.
  2. Streuverluste einfach hinnehmen. Definieren Sie Ihre Zielgruppen möglichst genau, um Streuverluste zu vermeiden. Nutzen Sie dazu möglichst viele Segmentierungskriterien. Damit erreichen Sie Ihre Kunden und schonen gleichzeitig auch Ihr Werbebudget.
  3. Inhalte wahllos auf alle Kanäle verteilen. Ein Content für alle Kanäle? Das wird nicht funktionieren. Achten Sie deshalb auf eine kanalspezifische Umsetzung Ihrer Werbung. Stellen Sie sich folgende Fragen: Passt meine Werbebotschaft in das Umfeld? Spreche ich die jeweiligen Nutzer unterschiedlich an?
  4. Die Hau-drauf-Methode. Nichts ist schlimmer, als die richtige Person zum falschen Zeitpunkt mit dem Holzhammer zum Kaufen bringen zu wollen. Setzen Sie sich stattdessen Zwischenziele und definieren Sie sogenannte Mikro-Conversions. Bauen Sie auf diese Weise nach und nach eine Beziehung zu Ihren potenziellen Kunden auf, finden Sie dabei heraus, welche Interessen und Bedürfnissen sie haben. Die Erfahrung zeigt, dass in den Social Media gerade jene Kampagnen erfolgreich sind, die den User mit simplen Zielen und wenigen Klicks zur Conversion führen.
  5. Auf Testing verzichten. Das optimale Werbeformat finden Sie nur dann, wenn Sie verschiedene Formate gegeneinander testen. So erfahren Sie anhand messbarer Ergebnisse, welches Ad-Set für Ihr Unternehmen am besten funktioniert. Entscheiden Sie sich für ein Anzeigenformat entsprechend Ihrer Kommunikationsziele, dem Content und Ihrem zur Verfügung stehenden finanziellen Rahmen.
  6. Sich auf Annahmen und Vermutungen verlassen. Begehen Sie nicht den Fehler, die Wirkung von Creatives und Bildern vorauszusetzen. Relevanz und Erfolg einer Werbebotschaft hängen unmittelbar mit der Gestaltung eines Werbemittels zusammen. Testen und Optimieren Sie Visuals, Bilder und Videos auch innerhalb einer laufenden Kampagne. Damit schaffen Sie es auch, Interessenten immer wieder neu zu aktivieren. Je nach eingestelltem Frequency Cap, können so binnen einer Woche viele Ad-Impressions pro User zustande kommen.
  7. Aufwand unterschätzen und zu schnell aufgeben. Viele Unternehmen begehen den Fehler, den Aufwand für die Betreuung einer Social-Media-Kampagne zu unterschätzen. Damit Werbekonzepte wirkungsvoll und langfristig etabliert werden können, sollten Sie sich mindestens drei bis sechs Monate Zeit geben. Zu oft wird ein Kanal als ungeeignet angesehen, weil die erwarteten kurzfristigen Erfolge ausbleiben. Auch wichtig: Bleiben Sie stets auf dem neuesten Stand bei Algorithmus-Änderungen, Targeting und Werbeformaten.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, Social Media Marketing

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