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Social Media: Junge Nutzer fühlen sich von Marken verfolgt

Junge Nutzer fühlen sich von Unternehmen in den Social Media verfolgt. Im direkten Austausch kann das nicht passieren.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Quasi das Gegenteil von Kundenbindung ist es, was in den Social Media gerade passiert. Weil immer mehr Werbung ausgespielt wird, fühlen sich die Nutzer verfolgt und reagieren genervt. Dies gilt, wie eine Lithium-Studie herausgefunden hat, gerade für junge Konsumenten.

Die Social Media sind Plattformen, die zur Kundenbindung beitragen können. Wenn Unternehmen es denn richtig angehen. Eine US-Studie hat nun aber ergeben, dass viele Werbende übers Ziel hinausschießen und ihre potenziellen Kunden eher vergraulen. Denn immer häufiger fühlen die sich von der Werbung verfolgt und genervt. Dies gilt demnach vor allem für Befragte zwischen 16 und 39 Jahren (75 Prozent). Mehr als die Hälfte (56 Prozent) dieser wichtigen Kundengruppe hört deshalb sogar auf, die Social Media zu nutzen.

Werbung in den Social Media schreckt ab

Werbung in den Social Media sei der sicherste Weg für Marken, um Kunden abzuschrecken, sagt Rob Tarkoff, CEO von Lithium Technologies. Bedenke man, dass es gerade junge Menschen seien, die mehr als 50 Prozent der Bevölkerung ausmachten, könne eine Menge Umsatz verloren gehen.

Viele Werbetreibende verkennen, dass Retargeting Kauflust und Kundenbindung auch durchaus zerstören können. Soziale Netzwerke dienen vielen Nutzern primär dazu, mit Freunden und Bekannten zu kommunizieren, von Werbung fühlen sie sich in diesem Umfeld deshalb schnell genervt.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, Kundenbindung, Online-Werbung

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