06.10.2016 | Social Media

Influencer Marketing ist weitgehend unbekanntes Terrain

Jede Branche hat ihre Influencer, die Unternehmen bei der Erschließung neuer Zielgruppen unterstützen können.
Bild: Michael Bamberger

Die Mehrheit der deutschen Marketer hat keine Ahnung was Influencer Marketing eigentlich ist. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage von Webguerillas. Erst jeder Vierte setzt auf diese Disziplin, die beim Erschließen neuer Zielgruppen helfen kann.

Influencer Marketing ist hierzulande noch eher eine Geheimwaffe, obwohl es in der Fachpresse schon ein omnipräsentes Thema ist. 58 Prozent der 250 befragten Marketing-Entscheider können mit dem Begriff nichts anfangen. Doch die 42 Prozent, denen er etwas sagt, nutzen die Disziplin bereits. So können 63 Prozent von ihnen bereits erste Erfahrungen vorweisen, hochgerechnet ist dies jeder vierte Marketer.

Influencer Marketing: Ziele sind klar

Eingesetzt wird die Disziplin, um neue Zielgruppen zu erschließen (41 Prozent), zur Interaktion mit der Zielgruppe (40 Prozent) sowie zum Image-Lift (38 Prozent). Um die direkte Steigerung des Abverkaufs geht es geht es hingegen nur 16 Prozent.

Über den Nutzen sind sich die Befragten trotzdem nicht ganz einig. Und dies gilt selbst für ausgewiesene Experten auf diesem Gebiet. Zwar beurteilen 60 Prozent die Disziplin grundsätzlich als positiv, ebenso viele wollen jedoch kein abschließendes Urteil abgeben. Häufigster Kritikpunkt ist der Aufwand für die komplexe Betreuung der Influencer (30 Prozent). Dies könnte zumindest teilweise der geringen Erfahrung mit dieser Disziplin geschuldet sein. Unabhängig von der Gesamtbeurteilung geben die Befragten aber auch an, konkrete Learnings für das Produkt beziehungsweise die Marke (16 Prozent) und positive Impulse für das Brand Development (17 Prozent) mitgenommen zu haben.

Schlagworte zum Thema:  Social Media, Online-Marketing, Mobile Marketing

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