Wer die Social Media in welcher Weise bespielt, muss geklärt sein. Dazu braucht es Richtlinien. Bild: Fotolia LLC.

In der Mehrheit der Unternehmen übernimmt die Marketing-Abteilung alle Aufgaben rund um die Social Media. In gut jedem Dritten ist das jedoch Chefsache. So das Ergebnis einer Studie des Digitalverbands Bitkom.

In 37 Prozent der Unternehmen kümmert sich der Chef um die Social Media. Meist wurden die Aufgaben jedoch die Marketing-Abteilung (57 Prozent) delegiert. Doch je kleiner das Unternehmen, desto wahrscheinlicher bleiben die Aufgaben Chefsache: So kümmert sich in 49 Prozent der Firmen mit weniger als 100 Mitarbeitern die Geschäftsleitung um den Auftritt in den sozialen Netzwerken. Social-Media-Kommunikation sei integrierter Teil des Unternehmensleitbildes, weshalb auch Vorstand und Geschäftsleitung voll und ganz unterstützend und strategisch eingebunden sein müssten, so die Studienautoren.

Social-Media-Schulungen sind (zu) selten

Obwohl sich das Social-Media-Marketing schnell weiterentwickelt, schulen die Unternehmen ihre Mitarbeiter kaum. Nur jedes Vierte bildet sie extern weiter, 15 Prozent bieten interne Fortbildungen an und knapp zwei Drittel haben keinerlei Angebote für ihre Mitarbeiter.

Diese Fähigkeiten brauchen Social-Media-Manager

Und auch Social-Media-Richtlinien sucht man in vielen Unternehmen vergeblich: 37 Prozent haben Regeln für die berufliche Nutzung aufgestellt, weitere 18 Prozent haben Richtlinien für die private Nutzung. 53 Prozent der Unternehmen lassen ihren Mitarbeitern dagegen völlig freie Hand. Dabei seien Regeln wichtig, um Mitarbeitern Orientierung zu geben sowie Ziele und Möglichkeiten zu erklären, so der Rat der Bitkom-Experten.

Von Text bis Live-Video: So nutzen Unternehmen die Social Media

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