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Auch US-Amerikanische Online-Händler sehen in Facebook keinen Absatzkanal

Kundenbindung ja, Absatzkanal nein. In dieser Sicht auf Facebook sind sich deutsche und US-amerikanische Händler einig.
Bild: Haufe Online Redaktion

Für die Mehrheit der Online-Händler liegt die Zukunft des Marketings in Social Media. So lautet das Fazit einer Studie des US-amerikanischen Online-Portals Internetretailer.com. An eine Möglichkeit, Facebook als direkten Verkaufskanal zu nutzen, glauben allerdings die Wenigsten.

Damit sehen US-amerikanische Händler die derzeitigen Möglichkeiten beim Einsatz von Social Media ebenso begrenzt wie die hiesigen: Kundenbindung und Steigerung der Markenbekanntheit funktionieren, aber als Absatzkanal eignen sich Social Media in ihren Augen weniger. 95,9 Prozent der befragten Händler, unter denen sowohl reine Online-Akteure als auch Multichannel-Anbieter waren, halten Social-Media-Marketing demnach grundsätzlich für einen wichtigen Bestandteil ihrer Marketing-Strategie, 53,2 Prozent halten ihn sogar für sehr wichtig. Daher verfügen 90,7 Prozent bereits über eine eigene Facebook-Seite, 75 Prozent nutzen Twitter und immerhin noch 54,1 Prozent Pinterest. Youtube wird von 51,2 Prozent zur Veröffentlichung von Videos eingesetzt und 14,5 Prozent teilen Fotos via Instagram. Google+ hat auch in den USA noch einen relativ schweren Stand: Nur etwas mehr als ein Drittel der Händler setzt auf dieses soziale Medium.

Langsam aber sicher werden die Social-Media-Budgets aufgestockt. 64,1 Prozent der Befragten planen, im nächsten Jahr höhere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, darunter 87,1 Prozent, die diesen Betrag mit bis zu 100.000 US-Dollar beziffern. Allerdings: die Mehrheit (59,4 Prozent) wird letztendlich weniger als 10.000 US-Dollar ins Social-Media-Marketing stecken.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Kundenbindung, Social Media, Online-Marketing

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