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06.05.2015 | Serie Suchmaschinenoptimierung

Social Media: Diese 10 Aspekte beeinflussen SEO wirklich

Serienelemente
Social Media ist gut für SEO. Hier sind zehn Beweise.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Viele Studien untersuchen den Zusammenhang von Social Media und SEO. Das Ergebnis ist für gewöhnlich eine Feststellung von Korrelation, aber kein Beweis für eine Kausalität. Wir zeigen zehn Wege, wie SEO von Social Media profitieren kann. 

 

1. Social-Media-Profile ranken in den Suchergebnissen

Wenn ein Kunde Ihre Marke in Suchmaschinen sucht, findet er für gewöhnlich Ihre Webseite. Allerdings sind auch Ihre Social-Media-Profile in der Lage, weit vorne in den Suchergebnissen zu ranken. Manche Nutzer bevorzugen gar diese Ergebnisse, da sie sich  in einem gewohnten Layout wiederfinden und gezielt die Informationen herausziehen können, die sie benötigen.

 

2. Social Signs können zu mehr Links führen

Social Signs sorgen zunächst einmal für eine bessere Auffindbarkeit Ihres Contents. Auch wenn Social Links vermutlich keine direkten Auswirkungen auf Ihr SEO-Ranking haben, machen Sie doch den Artikel mehr Leuten zugänglich. Und je mehr Leute Ihren Artikel lesen, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass einer davon den Artikel auf seiner Webseite verlinkt. Indirekt kann Social Media also durchaus zum Linkaufbau beitragen.

 

3. Social Content ist gut für SEO

Beliebter Social-Content (33 Social-Media-Content-Ideen) ist oft auch gut für SEO. Schreiben Sie beispielsweise einen Blog-Beitrag mit dem Ziel, Ihre Social-Media-Aktivitäten auszubauen, dann profitiert vermutlich auch Ihr SEO-Kanal von dem neuen Content. Frischer, regelmäßiger Content mit einer Qualität, die gerne auch auf sozialen Netzwerken geteilt wird, hilft kurz- oder langfristig auch Ihren SEO-Aktivitäten.

 

4. Social Media hilft beim Brandbuilding

Bei SEO geht es darum, eine Autorität auf einem Themengebiet zu werden. Und auch Social Media kann helfen, dieses Ziel zu erreichen. Wenn Nutzer, egal ob auf Google oder Social Media, anfangen, Ihren Namen in Zusammenhang mit einem gewissen Themengebiet immer und immer wieder zu suchen und zu finden und mit dem Ergebnis zu interagieren und zufrieden zu sein (niedrige Return-to-SERP-Rate), dann werden Sie langsam aber sicher in den Augen der Suchmaschine zum Experten auf diesem Gebiet. Die Folgen sind bessere Rankings für Sie, mehr Nutzer auf Ihrer Seite und letzten Endes mehr Umsatz.

 

5. Social Links können besser sein als SEO-Links

Viele Social-Links sind schon heute SEO-Links überlegen. Allein deswegen, weil über Social-Media-Links echte Besucher auf Ihre Homepage gelangen. Und dieses Kriterium ist bei normalen Links nicht zu unterschätzen. Bedenkt man aber, dass über viele SEO-generierte Links nie auch nur ein Besucher den Weg auf eine anderen Homepage findet, sind Social-Links in der Summe in dieser Hinsicht stärker, denn der Effekt von schlechten SEO-Links ist gleich null, ja kann dem SEO-Ranking sogar schaden. Aber: Ein guter Link von einer anderen Homepage hat immer noch größere SEO-Effekte, als ein Social Link (Woran Sie einen guten Backlink erkennen).

 

6. Mobile-Nutzer lieben Social Media

Wollen Sie mobile Nutzer auf Ihrer Webseite haben, ist Social Media der perfekte Ort, um sie abzuholen. Twitter wird beispielsweise zu 80 Prozent mobil verwendet. Und mit der rasant steigenden Relevanz von Mobilen-Nutzern für Google, hilft eine wachsende Zahl mobiler Nutzer von sozialen Netzwerken auch Ihren SEO-Bemühungen (Googles Mobile-Update: Was Unternehmen jetzt tun müssen).

 

7. Jedes Netzwerk ist eine eigene Suchmaschine

Viele Nutzer verwenden Social Media schon heute wie eine Suchmaschine. Sie suchen nach Hashtags, Produkten oder Profilen. Es ist Ihre Aufgabe, zu den relevanten Begriffen auch in Suchmaschinen gefunden zu werden.

 

8. Google und Twitter arbeiten eng zusammen

Um neuen Content zu finden und zu indexieren, verwendet Google auch Twitter. Aber nicht nur das: Ab Mai 2015 arbeiten die beiden Internet-Riesen enger zusammen. Google will dann Tweets in den Suchergebnissen anzeigen. Dabei werden ganz eigene Rankingkriterien angewendet. Es ist Ihre Aufgabe, diesen Kriterien zu entsprechen und dafür zu sorgen, dass Ihre Twitter-Aktivität erfolgreich ist. Denn so profitiert auch der SEO-Kanal davon.

 

9. Google Plus ist immer noch wichtig für SEO

Google Plus ist in Schwierigkeiten. Die Unkenrufe nehmen zu. Aber auch wenn sich Google+ verändern wird, eingestampft wird es mitnichten. In der Vergangenheit hieß es immer wieder, ein aktives Google+-Profil zu haben, helfe dem SEO-Kanal. Daran hat sich auch der Einschränkung des Google Authorships wenig geändert. Außerdem werden bereits heute Google+-Beiträge in der Suche angezeigt.

 

10. Social-Media-Content steigert das Engagement

Das tolle an viralem Content ist, dass er die Interaktion fördert, sei es durch ein Quiz, eine Infografik oder ein Video. Kann dieses Engagement auch auf die eigene Webseite transferiert werden, ist im SEO-Bereich bereits viel gewonnen. Denn neu aufkommende Rankingfaktoren wie die Verweildauer beeinflussen das Ranking in Suchmaschinen direkt.

 

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