06.03.2012 | Online-Marketing

Social Media: Datenschutz-Bedenken ohne Einfluss auf Nutzungsintensität

Obwohl der Datenschutz hierzulande ein viel diskutiertes Thema bleibt, hat die Sorge um private Inhalte keinen Einfluss auf die Nutzungsintensität Sozialer Netzwerke. So das Ergebnis der Studie „“Digital Life“ von Tns in 60 Ländern.

Mit 78 Prozent legen die Deutschen den größten Wert auf den Schutz ihrer Daten. Ähnlich hoch ist die Bedeutung dieses Themas in Österreich (77 Prozent) und der Schweiz (75 Prozent) sowie Norwegen (74 Prozent), Südkorea (76 Prozent) und Taiwan (74 Prozent). Allerdings, so die Studie, nutzen in der Regel diejenigen, die dem Datenschutz zuvor eine besonders zentrale Rolle eingeräumt hatten, das Internet auffallend intensiv (durchschnittlich 16 Stunden pro Tag versus 14 Stunden). Trotz dieser häufigen Nutzung ist lediglich jeder Vierte (28 Prozent) der Auffassung, dass die Vorteile Sozialer Netzwerke die Nachteile überwiegen.

Laut Susanne Klar, Associate Director im Digital Centre von Tns Infratest, fielen die Bedenken der meisten Onliner mit dem Moment der Anmeldung in einem Sozialen Netzwerk. Die Nutzer befänden sich offenbar in einem Zwiespalt zwischen ihren persönlichen Datenschutzanforderungen und der Möglichkeit zur Teilnahme an einem Sozialen Netzwerk. Letztendlich würden die gefühlten Vorteile jedoch so gut wie immer überwiegen. (sas)

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