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CEOs kümmern sich wenig um den Ruf des Unternehmens

In den Vorstandsetagen spielt die Reputation im Web eine untergeordnete Rolle.
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Ruf ihres Unternehmens ist vielen CEOs offenbar egal. Dies gilt zumindest für die Reputation in sozialen Medien. Deutliche Unterschiede gibt es auch zwischen B2B- und B2C-Unternehmen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der US-amerikanischen Zeno Group.

Insgesamt betrachtet, interessiert sich in gut einem Drittel der Unternehmen der CEO wenig bis gar nicht für soziale Medien. Mehr als zehn Prozent der Firmen sehen deshalb auch keinen Grund, sich um die Social-Media-Reputation zu kümmern und auf negative Meldungen zu reagieren.

Signifikante Unterschiede existieren zwischen B2B- und B2C-Unternehmen. Während immerhin 43 Prozent der B2C-Manager bei wichtigen Entscheidungen die Social-Media-Reputation im Auge behalten, sind es in B2B-Unternehmen nicht mehr als 30 Prozent. Der „Digital Readiness Survey“ der PR-Agentur hat auch ergeben, dass die Größe des Unternehmens eine zentrale Rolle spielt. Es gilt: Je größer das Unternehmen, umso eher werden Social Media bei Managemententscheidungen berücksichtigt. In kleinen Firmen lässt beinahe die Hälfte (45 Prozent) der CEOs Facebook, Twitter & Co. komplett links liegen. Bei Firmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern liegt dieser Anteil nur noch bei 29 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Social Media, Online-Marketing

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