In Sachen Budgetverteilung haben PR-Abteilungen häufig das Nachsehen. Bild: Michael Bamberger

Nur die Hälfte der Social-Media-Budgets landet in der PR. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage von Faktenkontor und Newsaktuell. Und die Studienautoren haben eine Ahnung, woran das liegen könnte.

Fast drei Viertel der deutschen Chefs (72 Prozent) halten Investitionen in die Social-Media-Kommunikation für sehr wichtig. In den Pressestellen kommt jedoch nur ein Teil dieses Geldes an. Zu wenig, wie PR-Abteilungen finden. Nur 38 Prozent der Befragten sprechen von "großen Social-Media-Investitionen“.

Social-Media-Budgets: Marketing und Vertrieb verkaufen sich besser

Für die Verantwortlichen der Public-Relations-Abteilungen ist das enttäuschend, sehen sie sich doch geradezu prädestiniert, um Dialoge und Interaktion im Web voranzutreiben. Marketing und PR ist ihrer Ansicht nach sowieso eher eine Einbahnstraßen-Kommunikation. Das Top-Management sieht das hingegen oft anders. Für die Studienautoren ist das Budgets-Problem der Pressestellen zumindest teilweise hausgemacht. Sie glauben, Marketern und selbst Vertrieblern gelinge es einfach besser, ihre Chefs von ihren Social-Media-Fähigkeiten zu überzeugen.

Befragt wurden 567 Top-Manager und PR-Verantwortliche.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, PR

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