Auch bei Google-Suchergebnissen wirkt sich die Medienmarke als Quelle positiv auf das Klickverhalten aus. Bild: Corbis

Der Erfolg von Native Content hängt auch vom Absender ab. Das gilt sowohl für die Social Media als auch Google, wie eine Studie von Burda Forward Advertising und Dcore belegt.

Die Studienautoren wollten herausfinden, welche Faktoren neben dem reinen Inhalt eines Teasers Einfluss auf das Klickverhalten der Nutzer nehmen. Getestet wurden dazu inhaltlich und optisch identische Teaser im Social Web. Einziger Unterschied: der Absender. Das Ergebnis: Die Klickwahrscheinlichkeit auf einen nativen Teaser verdoppelt sich, wenn eine Medienmarke Absender des Posts ist (Klicks: 34 Prozent) und nicht nur der jeweilige Werbekunde (Klicks: 17,8 Prozent).

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Social Media: Bei Content zählt Glaubwürdigkeit

Die Marktforscher von Dcore gehen davon aus, dass Onliner nicht nur nach dem jeweiligen Inhalt, sondern zu einem großen Teil auch nach ihrem Gefühl entscheiden. Und Medienmarken werde eine höhere Glaubwürdigkeit zugesprochen – mit Auswirkungen auf die Klickrate. Ist der Absender eines Posts ein bekanntes Medium, erwarten die Nutzer ausgewogeneren (plus 21 Prozent) und glaubwürdigeren (plus 27 Prozent) Content.

Auch bei Google-Suchergebnissen wirkt sich die Medienmarke als Quelle positiv aus. So erhöht sich die Anzahl der Befragten, die auf ein Ergebnis klicken würden, um 20 Prozent, wenn in der Ergebnisliste das Medium und nicht eine Marke angezeigt wird. Und auch hier erwarten die User ausgewogenere (plus 17 Prozent) und deutlich glaubwürdigere (plus 60 Prozent) Inhalte.

An der Studie haben mehr als 1.600 Personen teilgenommen, die per Online-Access Panel befragt wurden.

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