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Banken und Sparkassen auf Facebook zu wenig aktiv

Nachholbedarf: Nur 16 Prozent der Facebook-Nutzer sind Fans einer Bank.
Bild: Michael Bamberger

93 Prozent aller Banken und Sparkassen betreiben eine eigene Facebook-Fanpage oder arbeiten zumindest daran. Aber nur 16 Prozent der Nutzer des sozialen Netzwerks sind Fans eines Kreditinstituts. Zu wenige Posts sind einer Studie von Ibi Research zufolge der Grund für die geringen Fanzahlen.

Die Frequenz, mit der Banken und Sparkassen Beiträge bereitstellen, reicht nicht aus, so das Fazit der Studienautoren. So vermissen 21 Prozent der Befragten regelmäßige Posts über allgemeine Finanznachrichten. Am liebsten wären ihnen tägliche Beiträge zu diesem Thema. Nur ein Prozent aller Kreditinstitute gehen diesem Wunsch nach, 14 Prozent veröffentlichen sogar überhaupt keine Posts zu diesem Themenbereich. Börsennachrichten sowie Informationen über Wertpapiere wünschen sich 82 Prozent der Befragten, aber nur 46 Prozent der Banken und Sparkassen liefern entsprechende Insights.

Auch Sicherheitshinweise zum Online-Banking würden gelesen. 17 Prozent der Facebook-Nutzer erwarten Informationen zu Betrugsversuchen oder Hinweise zum sicheren Umgang mit PIN und TAN täglich oder zumindest mehrmals pro Woche. Einmal pro Woche wünschen sie sich außerdem ein Gewinnspiel oder andere Aktionen zum Mitmachen, Informationen und Kampagnen zu Finanzprodukten sowie Hinweise zu Arbeitsmöglichkeiten bei der jeweiligen Bank.

Schlagworte zum Thema:  Finanzwirtschaft, CRM, Kundenbindung, Social Media, Online-Marketing

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