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Jeder fünfte Marken-Account soll ein Fake sein

Gefälschte Accounts verfolgen mehrere Ziele. Keines selbstverständlich im Sinne der Marke.
Bild: Corbis

Laut dem Cyber-Sicherheitsunternehmen Proofpoint ist rund jeder fünfte Social-Media-Account, der in Zusammenhang mit einer bekannten Marke steht, ein Fake. Den Hauptanteil der Betrugsseiten machen falsche Werbekonten aus, die nur entwickelt wurden, um Werbeeinnahmen zu generieren.

Die IT-Experten haben über drei Monate hinweg insgesamt zehn bekannte Marken beziehungsweise deren vermeintliche Präsenz, darunter BMW, Chanel, Amazon, Nike, Samsung und Starbucks, auf Facebook, Twitter, Youtube und Instagram untersucht. Dabei stellten sie fest, dass 19 Prozent aller Konten den Markennamen fälschlicherweise verwenden.

Fake-Accounts in den Social Media sollen Markenruf schädigen

Von den 902 Fake-Accounts, die mit den zehn Marken in Zusammenhang standen, bot knapp ein Drittel gefälschte Produkte und Dienstleistungen an. Weitere vier Prozent wollten Nutzerinformationen abgreifen (Phishing) oder versuchten, Malware zu installieren, sich über das Unternehmen lustig zu machen oder den Ruf einer Marke zu schädigen.

Den Hauptanteil aller Betrugsseiten machen jedoch mit rund zwei Drittel falsche Werbekonten aus. Diese sind ausschließlich zum Zweck entwickelt worden, Werbeeinnahmen zu generieren. Diese Konten nutzen ihre falsche Markenidentität, um Besucher auf Junk-Websites zu lotsen. Die Seiten spammen die Nutzer schließlich mit Werbung oder laden Adware auf deren Computer. Allein die Zahl der Phishing-Konten im Social-Media-Bereich sollen zwischen 2015 und 2016 um 150 Prozent gestiegen sein.

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Schlagworte zum Thema:  Social Media, Online-Marketing, Mobile Marketing, Marke

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