27.06.2016 | Social Buzz

Influencer: Deutsche Nationalelf gibt im Netz den Ton an

Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Ihre digitale Präsenz macht die Spieler der deutschen Nationalmannschaft zu wichtigen Influencern in den Social Media. Das bestätigt die "Brand Buzz Analyse“ der Digitalagentur Digitas Lbi. Größter Profiteur ist – wie bereits in der ersten Turnierwoche – Mercedes-Benz.

In den sozialen Netzwerken sind Fußballprofis stets präsent. Für Marken und Sponsoren zahlt sich dies während der Europameisterschaft so richtig aus. Schon die erste Turnierwoche war für sie überaus erfolgreich, in der zweiten ist die Markenwahrnehmung noch einmal gestiegen – die Nennungen in den Social Media um 14 Prozent. Größter Profiteur bleibt Mercedes-Benz mit rund 55 Prozent aller Erwähnungen, dahinter folgt Adidas mit 40 Prozent. Die restlichen Anteile am Brand Buzz teilen sich Coca-Cola (1,5 Prozent), McDonalds (0,5 Prozent) sowie Rewe. Lufthansa, Bitburger, SAP und Deutsche Telekom erreichen jeweils 0,4 Prozent.

Die Superstars seien nicht nur als klassische Markenbotschafter, sondern auch als digitale Influencer in den sozialen Netzwerken präsent, sagt Anke Herbener, CEO von Digitas Lbi in Deutschland und der Schweiz. Denn sie kommunizieren zusätzlich zu den Sponsoren extrem nah mit den Fans. Mit ihren eigenen Inhalten können sie Markenkampagnen zusätzlich pushen.

Engagement-Rate der Spieler besonders groß

Zwar haben die Spieler nur begrenzt Zeit und liefern deutlich weniger Inhalte als Unternehmen, dafür setzen sich ihre Follower besonders intensiv mit den Posts der Superstars auseinander. Dies resultiert in einer deutlich größeren Engagement-Rate je Influencer.

Das meiste Engagement kann Mercedes-Benz als eigenständiger Influencer für sich verbuchen. Der Analyse zufolge geschieht dies primär über Aktionsseiten wie "Der nächste Stern für Deutschland“ auf Facebook. Die Seite war schon während der WM vor zwei Jahren eine zentrale Anlaufstelle für Nutzer. Mit Präsenzen auf Instagram und Twitter wird zusätzliche Aufmerksamkeit erzeugt. Die aktive Einbindung von Fans und die Verwendung des Markennamens in Kombination mit dem Kampagnenhashtag "#ViveLaMannschaft“ steigert die Markenwahrnehmung deutlich. Auf dem zweiten Platz punktet Adidas wieder mit der "#FirstNeverFollows“-Kampagne, deren Inhalte von Spielern und Fans gleichermaßen intensiv in ihre eigenen Veröffentlichungen integriert werden.

Zwar können auch die Sponsoren der UEFA und die Partner der FIFA mit 67 beziehungsweise 75 Prozent ordentliche Zuwächse verbuchen, im Gesamtbild dominieren allerdings die Nennungen der DFB-Sponsoren mit rund 50 Prozent gegenüber den Erwähnungen der UEFA-Partner (27 Prozent) und der FIFA (23 Prozent) im deutschen Sprachraum.


Weiterlesen:

Wie Influencer Marketing funktioniert

10 Tipps für erfolgreiches Influencer Marketing

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Marketing, Social Media

Aktuell

Meistgelesen