26.01.2015 | Marketing

Auf diese Änderungen im Kaufverhalten sollten Sie sich einstellen

Die Zahl, der Käufe, die mobil getätigt werden, nimmt stark zu.
Bild: Haufe Online Redaktion

2015 ist das Jahr, in dem Mobile Shopping erwachsen wird. So lautet das Fazit des Trendreports "E-Commerce Industry Outlook 2015" von Criteo. Der Report zeigt auf, welche Auswirkungen diese Entwicklung auf die Werbeindustrie hat und worauf es speziell beim Performance Marketing ankommt.

40 Prozent soll der Anteil der mobilen Verkäufe am gesamten E-Commerce 2015 weltweit ausmachen. In einigen Märkten, wie beispielsweise den Vereinigten, Großbritannien oder Japan, sogar bis zu 50 Prozent. Für Werbetreibende bedeutet dies, dass sie ihre Budgets den neuen Gegebenheiten anpassen und neu aufteilen müssen.

Criteo hatte bereits im 2. Quartal 2014 analysiert, dass 15 bis 20 Prozent der Online-Verkäufe auf mehreren internetfähigen Geräten vorbereitet wurden. Für 58 Prozent der Führungskräfte aus Einzelhandel und Werbeagenturen wird deshalb die Weiterentwicklung von Cross-Device-Angeboten beziehungsweise der Einsatz entsprechender Technologien eine der wichtigsten Aufgaben im Online-Marketing.

Unglücklich waren viele Werbende bislang auch mit den Möglichkeiten des Native Advertising im mobilen Umfeld. Auch hier gehen die Experten von Criteo davon aus, dass sich einiges tun wird, damit Kampagnen sich auch auf mobilen Geräten besser und unauffälliger integrieren lassen.

Ein Problem, dem sich der stationäre Handel stellen muss, ist das Web- und Showrooming. Zwischen zehn und 15 Prozent aller stationären Käufe werden online vorbereitet. Andersherum informieren sich Verbraucher im Laden, um schließlich im Internet zu bestellen. Weil Webrooming sich nach Ansicht von Criteo als der stärkere der beiden Trends herausstellen wird, sollten sich Händler darauf einstellen und ihren Kunden einen freien Internetzugang oder auch Tablets anbieten. Dies liefert ihnen schließlich Informationen über den gesamten Customer Journey hinweg und gibt Hinweise über die Touchpoints, über die sie mit ihren Kunden in Kontakt treten können.

Bereits im vergangenen Jahr standen Apps weit oben auf der Agenda. In diesem Jahr wird dies nicht anders sein, jedoch wird es weniger um die Entwicklung und Einführung der Apps gehen, als vielmehr darum, die User zur Nutzung der App und damit zur Interaktion mit dem werbenden Unternehmen aufzufordern. Criteo-Daten belegen, dass zum Beispiel nur etwa ein Viertel der User von Reise-Apps diese nach der Installation auch tatsächlich nutzen. Ein Teil der mobilen Werbebudgets wird deshalb in die Promotion der Apps fließen, um das Engagement dieser Nutzer zu erhöhen, sie zum Einsatz der App zu animieren.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Kundenbindung, Kaufverhalten, Handel, E-Commerce, Mobile Commerce, Multichannel

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