11.08.2015 | Top-Thema So verbessern Sie die User Experience im E-Commerce

Saubere Technik als Basis für Nutzererlebnisse

Kapitel
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Nutzererlebnis zu steigern.
Bild: Haufe Online Redaktion

Ohne eine sauber funktionierende Shop-Plattform geht natürlich nichts mehr im E-Commerce. Für die danach folgende User-Experience-Kür gibt es eine ganze Reihe von Ansatzpunkten.

Saubere Basis

Die Grundlage für ein positives Erlebnis ist eine sauber funktionierende Shop-Plattform, die keine Usability-Hürden beinhaltet und dem Nutzer den Einkauf so einfach wie möglich macht. Ist diese Anforderung erfüllt, können Onlinehändler anfangen, ihre Besucher mit etwas Unerwartetem zu überraschen und so den Einkauf zu einem echten Erlebnis machen. Eine spannende Mischung aus Erwartetem und Unerwartetem verleiht dem Shop einen individuellen Charakter. Die Gewichtung der beiden Ansätze hängt stark von der Zielgruppe ab. Eine junge technikaffine Zielgruppe kann eher mit neuen Bedienkonzepten umgehen als weniger erfahrene Nutzer, die mit neuartigen Elementen häufig überfordert sind. Wichtig dabei ist, dass jede Zielgruppe angesprochen wird und deren Erwartungen und Bedürfnisse jeweils erfüllt werden. Die ideale Mischung sorgt dafür, dass die Nutzung Spaß macht und sich gut anfühlt – und damit für eine gute User Experience. Die ist entscheidend für die Motivation, ob der Kunde kauft und ob er auch wiederkommt. Ist der Kunde nicht nur zufrieden, sondern begeistert, wird er sich vor der nächsten Kaufentscheidung an den Shop erinnern oder vielleicht sogar ohne konkrete Kaufabsicht einfach vorbeischauen. Gerade in der online Welt, in der die Konkurrenz nur einen Klick entfernt ist und die Vergleichbarkeit von Produkten und Preisen vorhanden ist, kann das bessere Nutzererlebnis der entscheidende Kauffaktor sein.

User Experience einfach verbessern

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, das Nutzererlebnis zu steigern. Ein einfaches Mittel ist zum Beispiel das Einblenden von grafischen Elementen, wenn die Maus über einen bestimmten Bereich fährt (Mouse over). Normalerweise sind nach einem Klick Menüs entweder offen oder geschlossen. Mit Hilfe von Javascript oder inzwischen auch CSS3 können solche Elemente sanft eingeblendet und wieder ausgeblendet werden und lassen so die Seite harmonischer erscheinen. Ebenso ist es möglich, den Nutzer durch bestimmte Animationen besser durch die Seite zu führen oder auch zu informieren: Legt er zum Beispiel etwas in den Warenkorb, öffnet sich dieser kurzzeitig oder eine Animation deutet an, dass etwas in den Warenkorb gewandert ist.

Ein weiteres einfaches Tool, um das Nutzererlebnis zu verbessern, ist der Einsatz von Ladeanimationen. Sobald der Nutzer auf etwas wartet, wird er ungeduldig. Um dieses Gefühl zu vermeiden, ist es ratsam, ihm den Hinweis zu geben, dass sich etwas tut. Dies kann einfach in Textform geschehen, besser ist aber eine animierte Anzeige, die einen Fortschritt und eine ungefähre Dauer visualisiert. Es ist auch möglich, diese Ladeanimation verspielt zu gestalten und so den Nutzer ein wenig zu überraschen, was wiederum das Erlebnis positiv beeinflusst und der Marke oder dem Unternehmen Individualität verleiht.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Online-Marketing

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