05.11.2012 | Top-Thema So optimieren Sie gezielt Ihre Website

Wie Sie die User direkt fragen können

Kapitel
Verschiedene Methoden helfen Unternehmen, dem User über die Schulter zu schauen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Neben softwarebasierten Lösungen können Unternehmen ihren Usern auch live über die Schulter schauen. Allerdings ist dieses Vorgehen nicht ganz billig. Folgende Möglichkeiten stehen zur Auswahl.

Als Alternativen zur softwarebasierten Nutzeranalyse gibt es ein breites Spektrum an Methoden, bei denen Personen physisch bei der Website-Nutzung im Labor beobachtet werden. In der Regel müssen dazu Probanden eine Aufgabe lösen, mit der die Hypothesen überprüft werden. Beim Friendly-User-Test zum Beispiel lädt der Website-Betreiber befreundete Personen ein, die bei der Bearbeitung der Aufgabe mittels Webcam beobachtet werden. Diese Methode ist kostengünstig, liefert aber – je nach Repräsentativität der Friendly User – nur bedingt valide Ergebnisse. Professioneller ist der Gang in ein Usability-Labor.

Nach der Rekrutierung der passenden Probanden – für zielgruppen-repräsentative Ergebnisse üblicherweise um die 30 Personen der jeweiligen Zielgruppe – werden diese bei der Bearbeitung der Aufgabe gefilmt – Tonaufzeichnung inklusive. Welche weiteren Methoden eingesetzt werden – ob die Methode des lauten Denkens oder die zusätzliche Aufzeichnung der Mimik des Probanden mittels Frontalkamera – hängt unter anderem vom Geldbeutel des Auftraggebers ab. Spielen Budgets keine große Rolle, kommt als Methode auch noch Eye Tracking in Betracht. Es liefert sehr valide Ergebnisse, welche Bildschirmelemente die Aufmerksamkeit des Nutzers auf sich ziehen, die in ihrer Genauigkeit die Analysen des Mouse Trackings noch übertreffen können.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, E-Commerce

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