05.11.2012 | Top-Thema So optimieren Sie gezielt Ihre Website

Schritt für Schritt zum optimalen Kundenerlebnis

Kapitel
Für die Website-Analyse gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Bild: Haufe Online Redaktion

Wenn es um die Optimierung ihrer Online-Präsenz geht, sind Website-Betreiber oft etwas ratlos, wie sie am sinnvollsten vorgehen sollen. Wer seinen Kunden ein optimales Einkaufserlebnis bieten will, kommt um eine ausführliche Analyse nicht herum.

Gehen Sie in Restaurants, die zwar gutes Essen zu moderaten Preisen bieten, in denen Ihnen die Atmosphäre aber nicht gefällt? Wohl kaum. Warum auch? Schließlich gibt es genug andere Lokale. Im Internet ist es ähnlich. Angesichts des hohen Wettbewerbsdrucks reicht es nicht aus, einfach eine Website mit einem konkurrenzfähigen Inhalts- und Warenangebot bereitzustellen. Um Kunden zu gewinnen und zu binden, muss der Online-Auftritt ein optimales Nutzererlebnis bieten. Nur wenn sich die Nutzer auf einer Website wohlfühlen, sind sie bereit, sich lange dort aufzuhalten, ihre Warenkörbe zu füllen und wiederzukommen. Website-Betreiber müssen ihre Online-Präsenz also auch im Hinblick auf ein gutes Nutzererlebnis optimieren. Dazu bedarf es neben Zeit und Geld vor allem geeigneter Methoden und Werkzeuge. Wenn es um die Optimierung ihrer Online-Präsenz geht, sind Website-Betreiber oft etwas ratlos, wie sie am sinnvollsten vorgehen sollen. Das ist angesichts des riesigen Angebots an Methoden und Werkzeugen auch nicht verwunderlich. Als besonders effektiv hat sich ein schrittweises Vorgehen herauskristallisiert.

Um die wesentlichen Schwachstellen einer Website zu identifizieren, sollte jeder Betreiber eine Webanalyse-Software einsetzen. Mit dieser erfährt er beispielsweise, welche Seiten typische Ausstiegsseiten sind oder sehr kurze Verweildauern aufweisen, welche Landing Pages hohe Bounce Rates verzeichnen oder in welchem Prozessschritt sich Abbrüche häufen. Kritische Bereiche einer Website werden so mit wenig Aufwand identifiziert. Gleichzeitig kann der Website-Betreiber Schwachstellen aus Nutzersicht herausfiltern, indem er beispielsweise Onsite-Zufriedenheitsbefragungen durchführt oder Feedback-Buttons anbietet. Statt selbst die Informationen aus der Webanalyse und dem Nutzer-Feedback zu interpretieren, kann der Website-Betreiber aber auch ein Beratungsunternehmen engagieren. In diesem Fall nehmen Experten die Website unter die Lupe, stellen Vermutungen über Schwachpunkte an und fassen die Ergebnisse in einem Gutachten zusammen. Entweder gehen sie dabei rein kognitiv ohne Datenanalyse vor, oder sie greifen auf Kennzahlen von Webanalyse-Lösungen zurück. Auch mit dieser Herangehensweise werden kritische Bereiche oft zuverlässig und schnell identifiziert.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, E-Commerce

Aktuell

Meistgelesen