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So kommen Social-Buy-Buttons bei den Konsumenten an

Die Meinungen über Social-Buy-Buttons gehen auseinander.
Bild: Tim Reckmann ⁄

Während die eine Hälfte der Onlinekäufer in Deutschland der Einführung von Social-Buy-Buttons auf Facebook & Co. tendenziell positiv gegenübersteht, lehnt die andere Hälfte eine Vermischung von sozialer Interaktion und Kaufen auf Social-Media-Plattformen strikt ab. Das geht aus einer Studie von Defacto Digital Research hervor.

Defacto Digital Research hat Anfang Januar 2016 mehr als 1.100 Konsumenten per Onlinebefragung zur Akzeptanz von Buy-Buttons auf Social-Media-Plattformen befragt.

54 Prozent der Befragten lehnen Social Buying strikt ab. 46 Prozent sind tendenziell offen für diese neue Form des Onlineshoppings. Dr. Jens Cornelsen, Geschäftsführer Defacto Digital Research, konstatiert: "Wenn fast die Hälfte etwas, was es in der Form in Deutschland bis dato ja noch gar nicht gibt, eher positiv sieht, dann würde ich das als potenzialträchtig bewerten."

Dabei ist auch zu bedenken: Mögliche Rabatte können die Kaufbereitschaft per Social-Buy-Button durchaus positiv beeinflussen. Das hat die Studie ebenfalls gezeigt.

Social-Buy-Buttons: Akzeptanz nach Plattformen

Wenn die jeweiligen Vorlieben der User für einzelne Social-Media-Plattformen in die Betrachtungen mit einbezogen werden, ergibt sich folgendes Bild: 68 Prozent der aktiven Facebook-User sehen einen Buy-Button (eher) positiv, 67 Prozent der aktiven Instagram-User und 64 Prozent der aktiven Twitter-User. Auch für Pinterest sieht es in dieser Betrachtung gut aus. Am stärksten ist die Reaktanz bezüglich der Nutzung in Xing.

Hinsichtlich der Top-Produktkategorien gibt es keine Überraschungen: Angeführt werden Kleidung, Schuhe, Bücher, Medien und elektronische Geräte.

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Haufe Online Redaktion

Social Media, E-Commerce, Kaufverhalten, Online-Marketing, Social Commerce

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