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So hat sich der Poststreik auf die Onlinehändler ausgewirkt

Beschwerden über die Post landeten direkt bei den Händlern.
Bild: Deutsche Post DHL

Die Folgen des Poststreiks bekam der Onlinehandel auf vielfältige Weise zu spüren. Bei vielen kamen zu Umsatzeinbußen auch noch Mehraufwände für Beschwerden dazu.

Der Händlerbund hat mehr als 1.000 Versandhändler zum Poststreik befragt. Demnach waren rund 95 Prozent der Befragten vom Poststreik betroffen. Deshalb hat sich ein Großteil der Händler während des Streiks auch nicht ausschließlich auf die Deutsche Post verlassen: Knapp jeder Fünfte verschickte seine Waren ausschließlich mit anderen Anbietern. 38 Prozent der befragten Händler fuhren zweigleisig.

Mit ihren Beschwerden wendeten sich die Kunden vielfach direkt an die Versandhändler: Knapp jeder Fünfte berichtet von sehr vielen Beschwerden und mehr als ein Viertel von vielen Beschwerden. Kaum oder keine Beschwerden meldeten knapp 20 Prozent der Befragten.

Die Stimmungslage unter den Kunden wirkte sich auch auf den Umsatz aus: Drei Viertel der Händler gaben an, dass sie Umsatzeinbußen durch den Poststreik erlebten. Rund 92 Prozent von denen, die bereits von Umsatzeinbußen betroffen waren, rechnen noch mit weiteren Einbußen.

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Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Zustellung

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