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Die Leadgenerierung gehört zum zentralen Aufgabenbereich vieler Marketer. Besonders komfortabel ist die Gewinnung von Leads über Facebook. Trotz Lead-Ads kommt es aber auch immer wieder zu Schwierigkeiten.

Seit Oktober 2015 gibt es auf Facebook (und mittlerweile auch auf Instagram) eigene Ads, die allein zu einem Zweck existieren: zur Leadgenerierung. Diese Lead-Ads sind die Geheimwaffe eines jeden Social-Media-Marketers beim Thema Leads. Ihre besondere Stärke ist, dass sie für den Adressaten besonders einfach zu bedienen sind. Dieser muss nicht einmal mehr Facebook verlassen, um sich für einen Newsletter anzumelden, eine Veranstaltung zu buchen oder eine andere Art von Lead zu vollziehen.

Facebook Lead-Ad als Leadmaschine

Kein Wunder also, dass die Facebook Lead-Ads eine Erfolgsgeschichte sind. Neben der initialen Anzeige wird für jede Lead-Ad auch ein eigenes Formular erstellt, über das die Nutzer sich bequem eintragen können. Auch an den Datenschutz wurde von Facebook gedacht, wobei es aus rechtlicher Sicht trotzdem ein paar Sachen zu bedenken gibt.

Tipps für mehr Leads auf Facebook

1. Es liegt in der Natur der Sache, dass die Aufmerksamkeitsspanne des Menschen gering ist – besonders im Internet. Wenn Sie dann noch etwas vom Kunden wollen – in diesem Fall einen Lead – sollten Sie sich kurz fassen und direkt kommunizieren. Reduzieren Sie die erforderlichen Daten bei der Eingabe auf das Wesentliche und gestalten Sie die Anzeige (egal ob Text oder Grafik) nicht ausufernder als nötig. Auch können Sie Fragen in die Lead-Ad integrieren, die Sie ebenfalls mit Vorsicht einsetzen sollten. Denn jede zusätzliche Frage könnte negative Auswirkungen auf die Erfolgsquote haben. 

2. Wie bei allen Facebook-Anzeigen stehen Ihnen umfangreiche Targeting-Möglichkeiten zur Verfügung, die Sie nutzen sollten. Wie vor jeder Werbekampagne sollten Sie Ihre Zielgruppe genau definiert haben und auch mit Facebooks „Lookalike Audiences“ arbeiten. Außerdem sind natürlich die eigenen Fans und Follower eine sehr gute Quelle für die Leadgenerierung.

3. Kleine Änderungen können eine große Wirkung haben. Deswegen sollten Sie innerhalb einer Kampagne unbedingt mehrere Formulare und Anzeigen gegeneinander testen. So können Sie relativ schnell sehen, was Ihre Zielgruppe bevorzugt und welche Kampagne die besseren Ergebnisse liefert.

4. Bei jedem Lead wollen Sie etwas von einem Nutzer, nicht umgekehrt. Wenn Sie den Lead wollen, müssen Sie den Nutzer aber davon überzeugen, dass der angestrebte Lead auch für ihn Vorteile mit sich bringt. Denn warum sonst, sollte er beispielsweise einen Newsletter abonnieren, der für ihn nicht relevante Themen abarbeitet? Die Vorteile müssen direkt ersichtlich sein und sollten dem Nutzer auch zeitnah bewusst werden. Eine Bestätigungsmail eine Woche nach der Anmeldung ist kein gutes Zeichen für den Kunden.

Schlagworte zum Thema:  Facebook, Social Media, Social Media Marketing, Leadmanagement

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