14.11.2012 | Top-Thema So gelingt der Start in Facebook

Den Grundstein legen

Kapitel
Social Media ist in vielerlei Hinsicht Mannschaftssport.
Bild: Haufe Online Redaktion

Steht der Entschluss fest, auf Facebook aktiv zu werden, sollten alle Mitarbeiter des Unternehmens dafür sensibilisiert werden. Sie sollten sich mit den Guidelines vertraut machen und interessante Informationen weitergeben - zur Befüllung des Redaktionsplans. Außerdem wichtig: die Gestaltung der Seite selbst.

Da jeder Mitarbeiter auf Facebook als Vertreter seines Arbeitgebers agiert, sollte auch jeder wissen, wie er sich im sozialen Netzwerk zu verhalten hat – vor allem, wenn er im Namen des Unternehmens kommuniziert. Besonders die Administratoren der Facebook-Seite, die dort die Inhalte pflegen, sollten genauestens informiert sein, wie mit Nutzer-Feedback umzugehen ist. Wie auf Beschwerden reagiert wird und welche Eskalationsstufen es für kritische Themen gibt, sind besonders wichtige Punkte. Die innerhalb eines Unternehmens geltenden Verhaltens- und Kommunikationsregeln für Facebook sollten in speziellen Social-Media-Guidelines festgehalten werden, die für alle verbindlich sind.

Sind die Social-Media-Guidelines formuliert, geht die Planung weiter: Ein Redaktionsplan muss erstellt werden. Er regelt nicht nur, was wann auf Facebook kommuniziert wird. Er ist auch ein wertvolles Instrument zur gezielten Steuerung von Facebook-Kampagnen und zur dynamischen und damit erfolgreichen Entwicklung der Fanpage. In ihm ist auch die Zahl der wöchentlichen Postings zu generischen Themen, die im Voraus formuliert werden können, festgelegt. Diese werden später laufend durch aktuelle Neuigkeiten ergänzt.

Guidelines und Redaktionsplan

Dazu ist es hilfreich, dass alle Mitarbeiter interessante Neuigkeiten, Lustiges und Wissenswertes an die Administratoren der Facebook-Seite weitergeben. Diese entscheiden dann über die Ver­öffentlichung. Es ist für einen Administrator der Facebook-Fanpage eines Unternehmens nämlich nahezu unmöglich, diese Seite im Alleingang kontinuierlich mit interessanten Inhalten zu füllen. Administratoren sind daher auf den Input und die Ideen anderer Mitarbeiter angewiesen.

Der letzte Schritt vor Einrichtung der eigenen Fanpage besteht darin, die Gestaltung der Seite abzustimmen und wichtige Basisinformationen, etwa zum Unternehmen, sowie ein aussagekräftiges Profil- und Titelbild festzulegen. Dabei kann man sich auf Fanpages anderer Unternehmen wertvolle Anregungen holen – insbesondere zu besonders gut in diesem Umfeld funktionierenden Inhalten. Sind alle Inhalte zusammengetragen, kann die eigene Facebook-Seite angelegt werden. Dazu führt Facebook Schritt für Schritt durch einen Dialog. Ausführliche Hilfefunktionen erlauben es auch unerfahrenen Facebook-Nutzern, eine Seite anzulegen. Bei der Erstellung der Fanpage sollten zudem unbedingt die Richtlinien von Facebook zu Unternehmensseiten und die rechtlichen Rahmenbedingungen (Impressumspflicht etc.) eingehalten werden, um unliebsamen Überraschungen, wie der Löschung der Seite oder Abmahnungen, vorzubeugen. Ist der Aufbau der Seite abgeschlossen, stimmen die Inhalte und ist die Freigabe erteilt, kann die Seite veröffentlicht werden.

Schlagworte zum Thema:  Social Media, Online-Marketing, Mittelstand

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