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Diese Faktoren erhöhen die View-Through-Rate von Werbevideos

Eine Werbevideo ist schnell übersprungen. So bleiben die User dran.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Werbevideos müssen gleich in den ersten Sekunden überzeugen. Denn nach nur fünf Sekunden entscheidet sich der Nutzer: weiter anschauen oder überspringen. Eine Google-Studie hat verschiedene Faktoren für erfolgreiche Spots identifiziert.

Humor erwies sich als besonders wirksam. Der Einsatz von Prominenten in den Spots hatte ebenfalls starken Einfluss auf eine positive View-Through-Rate der Videoformate. Musik spielt nur eine begleitende Rolle. Sie sorgt für gute Laune und schafft es, den Spannungsbogen perfekt zu unterstreichen. Auch der Einsatz von Animationen wirkt sich stimulierend auf die Markenbekanntheit und die Werbeerinnerung bei den Usern aus. Ob komplex, niedlich oder abgedreht, spielt dabei keine Rolle. Das sind die Ergebnisse der "TrueView Creative Guidelines" von Google.

Die Präsenz der Marke in Werbevideos

Die gewünschte Wirkung beim Branding tritt nur auf, wenn Marken gleich zu Beginn des Spots in Szene gesetzt werden. Eine erhöhte Markenpräsenz steigert die Erinnerungswirkung beim User, aber reduziert die View-Through-Rate. Markenanhänger neigen dazu, einen Spot nicht zu skippen, sollte das Logo rasch erkennbar sein. Eine Platzierung des Logos auf dem Produkt bietet sich dafür an.

Die Grundlage der Studie "TrueView Creative Guidelines, Google, Juni 2015" bilden zum einen 6.299 TrueView-Anzeigen in 16 Ländern und elf Branchen mit mindestens 10.000 Impressions, die die Ergebnisse zur VTR liefern. Weitere Studienergebnisse präsentiert Google auf Think with Google.

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Haufe Online Redaktion

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