18.11.2015 | Handel

Das Smartphone dient als Einkaufszettel – und zum Preisvergleich

Wenn es nach den Kunden geht, wird es Shoppingcenter auch in Zukunft geben.
Bild: Haufe Online Redaktion

Für fast die Hälfte der Deutschen dient das Smartphone im Laden in erster Linie als Einkaufszettel. Das hat eine Studie von Gettings ergeben. 39 Prozent vergleichen aber auch schon Preise und ein Viertel sucht nach günstigen Angeboten.

Das Marktforschungsinstitut Goldmedia Research hat im Auftrag des Anbieters für Location Based Services, Gettings, mehr als 1.000 Smartphone-Besitzer befragt. Demnach dient das Handy beim Einkauf im Laden in allererster Linie als Einkaufszettel.

Aber auch andere Funktionen werden regelmäßig genutzt: So fotografieren 40 Prozent Produkte vor Ort und 39 Prozent vergleichen Preise. Knapp ein Viertel sucht nach günstigeren Angeboten und 30 Prozent freuen sich über Vorschläge zu Angeboten aus der näheren Umgebung. Mehr als die Hälfte (58 Prozent) gibt an, nur Dinge einzukaufen, die gerade im Angebot sind.

E-Commerce wird stationären Handel nicht verdrängen

80 Prozent der Befragten sind dennoch überzeugt, dass der E- bzw. Mobile Commerce den stationären Handel auch langfristig nicht verdrängen wird. Die deutliche Mehrheit (89 Prozent) schätzt Läden dafür, dass Produkte anprobiert und angefasst werden können, 63 Prozent wollen die persönliche Beratung nicht missen.

45 Prozent sind der Ansicht, dass das Web den Spaß am Bummeln und Stöbern selbst durch positive Einkaufserlebnisse nicht ersetzen kann. Neben Lebensmitteln (97 Prozent) werden deshalb insbesondere Kosmetikartikel (83 Prozent), Möbel und Wohnaccessoires (79 Prozent) sowie Mode (64 Prozent) bevorzugt offline eingekauft.

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Schlagworte zum Thema:  Mobile Marketing, Kaufverhalten, Handel, E-Commerce

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