24.11.2014 | Social Media

Sieben einfache Gründe, warum Ihnen niemand folgt

Keine Follower? Daran könnte es liegen.
Bild: MEV-Verlag, Germany

So viele Aufwand, so wenig Follower. Scheitern Ihre Social-Media-Bemühungen im Keim, weil Sie es nicht schaffen, eine Community aufzubauen? An diesen sieben simplen Dingen könnte es liegen.

 

 

1. Sie sind nicht kontaktfreudig

Soziale Netzwerke heißen nicht ohne Grund so. Sie werden, wie im richtigen Leben auch, bei Social Media keinen Erfolg haben, wenn Sie nicht auf andere Menschen zugehen. Folgen Sie Menschen oder Marken, die Sie gut finden, kommentieren Sie, wenn etwas gepostet wird und erwähnen Sie die, über die Sie reden namentlich. Sie können nicht erwarten, auf Social Media nicht zu interagieren und damit Erfolg zu haben.

 

2. Sie sind nicht einzigartig

Warum folgen Sie anderen Profilen? Der Grund liegt oft in der Einzigartigkeit. Denn warum sollte jemand Follower bekommen, der plump andere imitiert und keinen eigenen Mehrwert mitbringt? Einzigartigkeit heißt nicht, dass Sie sich von allen anderen Profilen komplett unterscheiden müssen. Aber in der Summe der Einzelteile muss Ihr Profil ein Unikat sein. Mit einzigartigen Inhalten und einzigartigem Auftreten.

 

3. Sie posten unkontrolliert und ohne Strategie

Jedes Medium und jedes soziale Netzwerk ist anders. Bei Twitter erwarten die Leute zumeist, dass Sie viele Nachrichten schreiben, was bei Facebook schon ein Grund sein kann, Ihnen nicht zu folgen. Entwerfen Sie also für jedes soziale Netzwerk eine eigene Strategie. Die Lösung ist, nicht alle sozialen Kanäle als Einheitsbrei zu behandeln. (Social-Media-Strategie - Ohne Plan kein Erfolg)

 

4. Sie sind egoistisch

Egoismus kommt auch bei Social Media nicht gut an. Betrachten Sie Ihren Auftritt nicht nur als Marketing-Maschine, die ausschließlich eigene Inhalte promoten soll. Zielführender ist es, mitunter auch andere Beiträge zu posten und zu kommentieren. Schätzt Sie die Social-Media-Community als objektiv ein, hat Ihr Wort mehr Gewicht und Eigenwerbung mehr Glaubwürdigkeit. Achten Sie also auf die Balance zwischen eigenem Content und Fremdcontent.

 

5. Sie wirken nicht wie ein Mensch

Menschen folgen keinen Maschinen, Menschen folgen Menschen. Emotionalität ist durchaus erlaubt. Das Ziel ist es, authentisch zu wirken. Wer dagegen jede Regung, sei es auf Kritik oder auf Lob, vermissen lässt, der hat schnell das Nachsehen. Gewähren Sie durchaus auch Einblicke in Ihren Alltag, damit sich potentielle Follower besser mit Ihnen identifizieren können.

 

6. Sie diskutieren nicht

Ein ganz wichtiger Bestandteil auf sozialen Netzwerken ist Engagement. Dazu zählt nicht nur, den Content anderer zu teilen oder zu liken. Zeigen Sie, dass Sie sich mit dem Gelesenen oder Gesehenen auseinandersetzen. Bringen Sie Kritik an, wo sie angebracht ist, und loben Sie, wo es verdient ist. Solange Sie konstruktiv und freundlich bleiben, können Sie davon nur profitieren.

 

7. Sie sind nicht gut genug

Auch auf sozialen Netzwerken setzt sich Qualität durch wenn die Community merkt, dass Sie immer einzigartigen und wertvollen Content teilen, dann werden Sie belohnt. Fragen Sie sich deswegen kritisch: Gehören meine Inhalte wirklich zu den Besten, oder ist er nur durchschnittlich? (So wird Content zum Treiber der Markenkommunikation). Das gilt nicht nur für Ihren eigenen Content. Jede Ihrer Mitteilungen sollte hilfreich und mehrwertig sein. Spam betrachtet die Community als Zeitfresser, der in einem schnelllebigen Medium im besten Fall ausgeblendet wird und im schlechtesten Fall dazu führt, dass Ihnen niemand folgen will.

 

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Schlagworte zum Thema:  Social Media Marketing, Social Media, Facebook, Twitter, Google Plus

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