15.07.2015 | Payment

Sicherheitsbedenken stehen modernen Zahlungsverfahren im Weg

Multichannel-Payment wird ein Muss.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Onlinehändler und Kunden haben "naturgemäß" verschiedene Sichten auf das Thema Payment. Was beiden Parteien künftig erwarten, hat eine Studie untersucht.

Für zwei Drittel der Onlinehändler spielt die Zahlungssicherheit eine zentrale Rolle bei der Auswahl eines Zahlungsverfahrens, gefolgt von Kundenfreundlichkeit (54 Prozent). Bei den Verbrauchern nimmt die Sicherheit der Zahlungsmethode mit 80 Prozent einen weit höheren Stellenwert ein und auch auf die Seriosität des Anbieters legen 72 Prozent der Konsumenten großen Wert. Dies sind zentrale Erkenntnisse aus einer Payment-Studie des ECC Köln in Zusammenarbeit mit dem Online-Payments-Anbieter Skrill.

Vier von zehn jüngeren Onlineshoppern legen zudem Wert darauf, Zahlungsverfahren auf mobilen Endgeräten bequem nutzen zu können – das sind mehr als doppelt so viele wie bei den älteren Internetkäufern. Insbesondere in puncto Sicherheit und Datenschutz blicken Onlineshopper jedoch aktuell noch zurückhaltend auf das mobile Bezahlen (so sehen die Deutschen Mobile Payment)

Kanalübergreifend bezahlen können

Sechs von zehn befragten Onlinehändlern meinen, bis 2020 müssen Zahlungsverfahren kanalübergreifend (online wie stationär) genutzt werden können. Mehr als die Hälfte der Onlinehändler glaubt darüber hinaus, dass ihr Erfolg zukünftig bedeutend davon abhängt, ob sie international einsetzbare Zahlungsverfahren anbieten.

Für die Studie "Payment im E-Commerce Vol. 19 – Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Händler und der Verbraucher" wurden insgesamt 2.040 deutsche Onlineshopper sowie 562 Online-Händler befragt.

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Schlagworte zum Thema:  Payment, E-Commerce, Versandhandel, Online-Marketing

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