10.12.2013 | Top-Thema SEO und Content waren noch nie ein Widerspruch

Content soll auf die Marke einzahlen

Kapitel
SEO und Content dienen einem Ziel. Die Marke soll gestärkt werden.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Content soll auf die Marke einzahlen. Um das zu erreichen, muss unser SEO sicherstellen, dass durch den Text und weitere inhaltstragende Elemente dieses Ziel befördert werden kann. Qualität und Zielgerichtetheit der Inhalte sicherzustellen, ist einer der ersten Schritte im Verlauf der gesamten Maßnahme.

Der Content Marketer hat nun die Wahl. Er kann sich aussuchen, ob er einen zentralen Ort schafft, an welchem alle getätigten  Anstrengungen schließlich kulminieren sollen. Oder aber, er kann sich dazu entscheiden auf diesen zentralen Punkt zu verzichten und alle notwendigen Informationen und Emotionen die zur Erreichung des Zieles gestreut werden müssen, auf anderen Kanälen als der Kundendomain zu streuen.

In den meisten Fällen, so zeigt das Tagesgeschäft, wird sich der Content Marketer dafür entscheiden, eben diesen zentralen Punkt zu wählen. Und das hat recht einfache Gründe. Zum einen ist der Content Marketer natürlich daran interessiert, die größtmögliche Kontrolle über die Inhalte zu haben, welche die wichtigste Rolle in seiner Strategie spielen. Und diese hat er nun einmal dann, wenn er auch volle Kontrolle über den Kanal hat, auf welchem diese Informationen bereitgestellt werden. Zum anderen sind unternehmenseigene Kanäle der wahrscheinlichste Ort, um schnell und unkompliziert die eigenen Inhalte markenaffinen Multiplikatoren vorzustellen.

Und nun wird auch der Content Marketer tun, was auch der SEO getan hat. Oder im Sinne der Zweckgemeinschaftler: Er wird das tun, was er immer tut und was der SEO von ihm kopiert hat. Er wird sich vorher genau ansehen, wie Nutzer nach Informationen zur Marke und zum Thema Umweltschutz suchen (er wird eine Keyword-Recherche durchführen). Nun wird er sich ein Konzept ausdenken, durch welches es der Marke (manifest geworden in eben dieser Landingpage) gelingen soll, möglichst viele relevante Leser über die wichtigsten Traffic-Kanäle zu gewinnen (das heißt unter anderem bei als relevant bestimmten Suchanfragen auf prominenten Postionen der SERPs der großen Suchmaschinen zu erscheinen). Und so weiter.

Kurz durchatmen

Wer kopiert hier eigentlich von wem, müsste man sich nun kurz fragen. Der SEO vom Content Marketer? Umgekehrt? Kopieren sich alle gegenseitig, bis gar nicht mehr zu erkennen ist, wer Dieb und wer Erfinder ist? Oder ist es einfach so, dass all das nur so unglaublich verwirrend erscheint, weil die fehlende oder bestehende Bindung an eine bestimmte Domain als primären Kanal nicht genügt, um beide Disziplinen so voneinander zu trennen, dass eine sinnvolle Unterscheidung im Tagesgeschäft getätigt werden kann?

Besonderes Gewicht gewinnt diese Frage, wenn man sich den weiteren Verlauf der unterschiedlichen Kampagnen betrachtet. Beide werden versuchen, thematisch relevante Inhalte auf verschiedenen Kanälen zu platzieren mit dem Ziel, den Nutzer früher oder später, spätestens aber nach Kontakt mit der Landingpage, überzeugt zu haben, dass der Heimelektronik-Hersteller aufgrund seines Engagements im Umweltschutz einen weiteren Sympathiebonus erhalten muss. Beide werden versuchen, die Unternehmenswebsite so zu modifizieren, dass die entsprechende Landingpage so eingebettet ist, dass ein Besucher früher oder später darauf stoßen muss. Und beide werden Traffic- und sicher auch Ranking-Daten erheben und auswerten, um Ihre Strategien gegebenenfalls anzupassen.

Schlagworte zum Thema:  SEO, Content Marketing, Suchmaschinenoptimierung, Online-Marketing

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