14.02.2012 | Online-Marketing

SEO: Social Media mit erheblichem Einfluss

Searchmetrics ist der Frage nachgegangen, welche Faktoren für eine Top-Platzierung im Google-Ranking relevant sind. 10.000 Keywords, 300.000 Webseiten und Millionen von Links, Shares und Tweets wurden dafür untersucht.

Verglichen wurden zunächst mutmaßliche Ranking-Faktoren, also Eigenschaften von Webseiten mit der Summe ihrer Positionen bei Google. Sind in den vorderen Positionen der untersuchten SERPs viele Seiten, die das Keyword im Title-Tag enthalten, dann erkennen die Experten darin eine hohe Korrelation.

Zentrale Ergebnisse: Social Media haben inzwischen hohe Auswirkungen auf gute Positionen im Google-Index, Social Signals aus Facebook, Twitter und Google+ sind somit wichtige Ranking-Faktoren. Backlinks bleiben zwar wichtig, jedoch zählt nicht ausschließlich die Masse. In den Linkmix gehören laut Searchmetrics auch Links mit Stopwords und „notfollow“.

Besondere Regeln gelten offenbar für starke Marken: Title-Tags oder Headings haben hier weniger Einfluss auf das Ranking als bei weniger bekannten Marken. Allen anderslautenden Gerüchten zum Trotz sind Keyword-Domains noch lange nicht tot: Auf allen Top-Positionen sind sie weiterhin häufig zu finden. Schwierig wird es mit werbelastigen Seiten: Adsense-Werbeblöcke haben demzufolge negative Auswirkungen auf die Platzierung.

Anhand der sogenannten Spearman-Korrelation, die den Korrelationskoeffizient  in einer Matrix darstellt, konnte belegt werden, dass Facebook-Shares, Comments und Likes einen überdurchschnittlich positiven Einfluss auf das Ranking haben. Ähnliches gilt für Tweets oder Bilder. Weniger bis kaum Auswirkungen haben hingegen die Anzahl der Worte im Text, oder die Position des Keywords im Title (Buchstabe oder Wort). (sas)

Hier finden Sie ein Interview mit PR-Blogger Klaus Eck über SEO und Social Media.

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