09.10.2014 | SEO

So finden Sie die richtige Balance beim Linkbuilding

So betreiben Sie Linkbuilding richtig.
Bild: Stockdisc

Links sind für den Suchmaschinenkanal nach wie vor maßgeblich. Zwar ändern sich die Bedeutung und die Wertung von Verlinkungen ständig, aber wichtig sind sie nach wie vor. Daran wird auch ein bald erwartetes Google Update mit dem gefürchteten Namen Pengiun nichts ändern. Trotzdem sollte Linkbuilding mit Bedacht betrieben werden. Löwenstark gibt deswegen Tipps, wie Sie Links aufbauen, die den Google-Qualitätsrichtlinien entsprechen.

 

Das sollten Sie beim Linkbuilding tun:

 

1. Nur themenrelevant verlinken

 

Google ist mittlerweile recht gut darin, thematische Zusammenhänge zu erkennen. Deswegen nützen Ihnen die Links am meisten, die aus einem  thematischen Umfeld kommen, das Ihrer Zielseite entspricht. Aber achten Sie auch darauf, dass Sie ein ausgewogenes Linkprofil haben. Heißt: Stimmt die thematische Relevanz bei all Ihren Links haargenau, kann Google auch misstrauisch werden.

 

2. Qualität schlägt Quantität

 

Schon lange zählt für Suchmaschinenoptimierer bei Links nicht mehr: je mehr je besser. Gefragt sind qualitativ hochwertige Links. Was heißt das? Einerseits bedeutet es, dass die verlinkende Seite viele Besucher, hochwertige Inhalte, ein ansprechendes Design und gute Usability aufweist. Auch sehr wichtig ist, dass sie selber über gute Links verfügt. Vom sogenannten „Linkjuice“, der durch einen Link fließt, können Sie dann um so mehr profitieren.

 

3. Natürlichkeit ist das A und O

 

Heutzutage ist ein natürliches Linkprofil wichtig. Das heißt, dass Ihre Links idealerweise dadurch entstehen, dass Sie tatsächlich freiwillig verlinkt werden – weil Ihre Seite das verdient. Deswegen gilt: Die beste Form des Linkbuildings ist die des natürlichen Linkaufbaus, bei dem andere Seiten freiwillig aufgrund des guten Contents auf Ihre Seite verlinken. Das mag länger dauern, als selbst aktiv zu werden, ist aber nachhaltiger.

 

4. Linkprofil im Blick behalten

 

Zu viele minderwertige Links sind eine Gefahr für Ihre Seite. Im schlimmsten Fall droht eine Abstrafung durch Google. Deswegen ist es wichtig, dass Sie Ihr Linkprofil im Auge behalten. Professionelle SEO-Tools erleichtern Ihnen diese Arbeit. Allerdings gibt es auch gute kostenlose SEO-Tools.

 

5. Schlechte Links abbauen

 

Haben Sie beim Überprüfen Ihrer Links ein schwarzes Schaf entdeckt, bemühen Sie sich um den Abbau desselben. Sie können entweder den entsprechenden Webseitenbetreiber anschreiben und bitten, den Link zu entfernen, oder über das Disavow Tool von Google den minderwertigen Link für ungültig erklären lassen.

 

 

Das sollten Sie beim Linkbuilding nicht tun:

 

1. Linktausch

 

Der gegenseitige, direkte Linktausch zwischen zwei Domains birgt Gefahren, da er nicht im Sinn von Suchmaschinenbetreibern ist. Gerade wenn zwei thematisch sehr ähnliche Seiten sich gegenseitige verlinken, kann es zu Problemen kommen, so Löwenstark.

 

2. Linkkauf

 

Wer Links kauft, lebt mit der Gefahr. Google hat sich dem Kampf gegen gekaufte Links verschrieben. Fliegt also auf, dass Sie diese Methode verwenden, können Sie mit einer Bestrafung durch Google rechnen, bei der Sie Ihre gute Position bei der Suchmaschine verlieren und die schlimmstenfalls beträchtliche Folgen für Ihre gesamte Online-Marketing-Strategie hat.

 

3. Einseitiger Linkaufbau

 

Ein natürliches Linkprofil ist entscheidend. Wenn es nur aus Links einer IP-Adresse oder einer Domain besteht, wird Google misstrauisch. Dagegen hilft Vielfalt. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Seite aus ganz unterschiedlichen Quellen und Contentarten verlinkt wird.

 

4. Relevante Ankertexte wählen

 

Ein Ankertext ist dazu da, dem Nutzer kurz und bündig mitzuteilen, was ihn auf der Zielseite erwartet. Ein überoptimierter Ankertext, der immer nur dasselbe Keyword enthält, ist dagegen gefährlich und verdächtig. Löwenstark empfiehlt, den Ankertext intuitiv und natürlich zu wählen.

 

5. Kostenlose Plattformen zum Linkaufbau verwenden

 

Es gibt sehr viele Portale, bei denen Unternehmens- oder Produktnews sowie Pressemitteilungen kostenlos publiziert werden dürfen – natürlich mit einem Link. Diese Portale sollten mit Vorsicht genutzt werden, so Löwenstark. Weiter empfiehlt Löwenstark: „Am natürlichsten wirken Links zur Startseite. Je spezieller der Link und die Zielseite sind, desto unseriöser wird es aus Sicht von Google.“

 

Weitere Informationen bei Löwenstark.

 

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Schlagworte zum Thema:  Suchmaschinenoptimierung, Google

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