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Die Ranking-Faktoren von Google in der Analyse

Wer mehr über den Google-Algorithmus wissen will, behilft sich mit Korrelationen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Moz hat seine neue "Search Engine Ranking Correlation Study and Expert Survey" vorgelegt. Hier sind die acht wichtigsten Erkenntnisse aus der Studie.

Die Studie besteht aus zwei Teilen: einer Umfrage unter professionellen SEOs und einer umfangreichen Untersuchung von Korrelationen zwischen Seitenfeatures und Ranking bei Google.

1. Die Korrelation zwischen dem Auftauchen von Keywords auf einer Seite und dem Ranking wird schwächer. Dies könnte laut Moz daran liegen, dass Google nicht mehr nur einfach das Keyword erkennt, sondern auch andere passende Keywords, Varianten etc., also smarter geworden ist. Zentral für Websites ist und bleibt es, den Bedürfnissen der User zu entsprechen.

2. Entgegen anders lautender Gerüchte, scheint die Zahl der Links auf eine bestimmte Seite immer noch mit am wichtigsten für das Ranking.

3. Nicht ganz so stark wie die Links auf Page-Ebene, weisen die Links zu einer Domain und Subdomain doch eine vergleichsweise starke Korrelation auf. Hier spielen Faktoren wie die Domain Authority mit hinein.

4. Für Moz immer noch ein kontroverses Thema ist die Anzahl der Social Shares, die eine Seite auf sich vereint. Tendenziell gibt es hier eine positive Korrelation, auch wenn Google solche Signale wahrscheinlich nicht direkt in seinem Algorithmus nutzt, sondern diese "nur" sekundären SEO-Nutzen mit sich bringen.

5. Seiten mit niedrigeren Bounceraten, höheren Pageviews und längeren Verweildauern werden mit einem höheren Ranking in Verbindung gebracht.

6. Es besteht eine ordentliche Korrelation zwischen Domains, die genau das Keyword beinhalten, und dem Ranking, was laut Moz aber an anderen Faktoren liegen dürfte als an einer besonderen Bevorzugung solcher Domains durch den Algorithmus.

7. Ein geringe Abhängigkeit besteht zwischen der Art der Top-Level-Domain (.com, .org etc.) und dem Ranking bei Google.

8. Während Page Length, Hreflang Use und die Gesamtzahl der Links nur in einem mäßigen Zusammenhang zu den Google Rankings stehen, ermittelte Moz eine niedrige positive Korrelation bei der Benutzung von https. Es könnte also das Zünglein an der Waage zwischen zwei Sites sein. Eindeutig negativ wirken sich eine lange Server Response Time aus sowie die Gesamtlänge einer URL.

Eine ähnliche Studie wurde von Searchmetrics vorgelegt, weitere Informationen dazu finden Sie hier. Und eine Einordnung der Ergebnisse hier.

Schlagworte zum Thema:  SEO, Suchmaschinenoptimierung, Online-Marketing

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