16.08.2013 | Search

User wissen wenig über die Funktionsweise von Google

Hauptsache die Ergebnisse stimmen: Viele Nutzer sind ahnungslos bezüglich der Funktionsweise von Google.
Bild: Google

Eine Studie der Universität Mainz hat sich mit der Informationssuche im Internet beschäftigt. Die Befragung bestätigt die Dominanz von Google, und belegt zudem, dass die meisten Nutzer recht wenig über die Funktionsweise der Suchmaschine wissen.

Suchmaschinen sind demnach der wichtigste Einstiegspunkt ins Internet. Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen war Google allen Befragten bekannt und wird von fast allen auch am häufigsten genutzt. Bei der Informationssuche lassen sich die deutschen Nutzer, die zu über 90 Prozent die Google-Suchfunktion verwenden, stark von Suchmaschinen leiten, etwa durch die automatische Vervollständigung von Suchbegriffen.

Allerdings können die wenigsten Nutzer sicher mit der Suchmaschine umgehen. Viele nutzen die Google-Internetsuche eher unkritisch und wissen nur wenig darüber, wie Trefferlisten zustande kommen und wodurch diese beeinflusst werden. Der Großteil der Befragten schneidet in einem formalen Wissenstest über die Funktionsweise von Google entsprechend schlecht ab, bewertet die eigene Kompetenz im Umgang mit Suchmaschinen aber als gut.

Ebenfalls interessant: Viele lehnen einerseits die Speicherung ihrer Daten explizit ab, finden andererseits aber die daraus resultierenden, auf sie zugeschnittenen Suchergebnisse begrüßenswert. Im Quasi-Monopol von Google wird zwar ein zu großes Machtpotenzial erkannt, zugleich wird aber zugestanden, dass dieses durch das "beste Angebot" gerechtfertigt sei.

Ziel der Studie mit dem Titel "Die Googleisierung der Informationssuche" war es zu untersuchen, wie Nutzer im Internet nach Informationen suchen und welche Rolle Suchmaschinen in diesem Prozess spielen.

Schlagworte zum Thema:  Suchmaschinenmarketing, Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung

Aktuell

Meistgelesen