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Sieben Gründe, warum Bing und Yahoo Google gefährlich werden können

Bing, Yahoo oder doch Google: Welche Vorteile bieten die Suchmaschinen?
Bild: Haufe Online Redaktion

Google ist bei den Suchmaschinen - vor allem in Deutschland - quasi Monopolist. Doch auch die Konkurrenz schläft nicht. Bing und Yahoo kämpfen immer noch darum, Google Marktanteile abzujagen. Gründe warum ihnen das gelingen könnte, gibt es durchaus.

1. Mächtige Allianz

Eigentlich gibt es die Yahoosuche nicht mehr. Yahoo blendet jedoch seit einiger Zeit die Suchergebnisse von Bing ein. Diese Zusammenarbeit ist ein mächtiges Bündnis gegen Google. In den USA sind Yahoo und Bing bereits durchaus ernstzunehmende Konkurrenten von Google. Zusammen kommen sie auf fast 30 Prozent Marktanteil bei der Suche. Allerdings könnte damit bald Schluss sein. Yahoo CEO Marissa Mayer möchte in diesem Feld gerne selbst wieder aktiv werden.

2. Not provided – Nicht mit Bing

Seit geraumer Zeit hält Google Keyworddaten zurück. Webseitenbetreiber sehen so nicht mehr, mit welchen Suchphrasen Besucher aus Google ihre Webseite erreichen. Bald wird dieser Anteil 100 Prozent erreichen. Bing geht jedoch einen anderen Weg und stellt diese Daten zur Verfügung.

3. Yahoo expandiert

Yahoo hat eine sehr aggressive Expansionsstrategie. In den letzten Jahren hat Yahoo diverse Dienste gekauft, um wie Google verschiedene Standbeine zu einem Gesamtangebot zusammenzusetzen. Vor allem der Kauf von tumblr macht Yahoo wieder zu einer ernstzunehmenden Größe im Web. Nicht zu vergessen sind Yahoos innovative Versuche, dem Journalismus wieder auf die Beine zu helfen.

4. Bing in der Facebooksuche

Auch Facebook versucht sich mittlerweile als (soziale) Suchmaschine. Falls dort jedoch keine Ergebnisse zu finden sind, blendet Facebook Suchergebnisse von Bing ein. Führt man sich die Nutzerzahl von Facebook zu Gemüte, handelt es sich um mehr als eine ernstzunehmende Konkurrenz für Google.

5. Microsoft Dienste haben Milliardenreichweite

Skype, Xbox, Office… Microsoft ist in vielen Bereichen stark vertreten, in denen Google noch kein erfolgreiches Standbein hat. So sehr Android den mobilen Markt mit Apple dominiert, so sehr ist Microsofts Windows auf Desktop-PCs mit großem Abstand noch immer Marktführer. Microsoft hat damit begonnen, die Bing-Suche konsequent in alle Produkte zu integrieren. Das könnte Google bei der Suche durchaus gefährlich werden.

6. Bing Webmastertools

Jeder Webmaster kennt und nutzt die Google Webmastertools, besonders SEOs. Aber auch hier hat Microsoft ordentlich investiert und die eigenen Webmastertools mittlerweile zu mehr als einer Alternative gemacht. Das ein oder andere Feature, wie beispielsweise ein kostenloses XML-Sitemap-Tool, macht die Bing Webmastertools besser als das Google-Pendant.

7. Bezahlte Anzeigen bei Bing und Yahoo sind besser

Adwords ist die Haupteinnahmequelle von Google. Allerdings ist die bezahlte Suche bei Yahoo und Bing (YBN = Yahoo! Bing Network) für Marketer – zumindest in den USA – effizienter. YBN weißt hier eine niedrige Cost-per-Click-Rate, eine bessere Conversionsrate und auch weniger Konkurrenz auf. Auch in Deutschland ist hier mindestens ein Umsatzplus von zwei bis acht Prozent drin, wie die neuste Ausgabe der acquisa (02/2014 Online-Suche: Die Trends 2014) zeigt.

Fällt der Marktanteil von Google in Deutschland bei den Suchmaschinen also vielleicht noch dieses Jahr unter 90 Prozent?

Schlagworte zum Thema:  SEO, Suchmaschine, Google, Yahoo, Facebook

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