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Saudi-Arabien, Irland und die Philippinen sind die mobilsten Länder 2015

Adobe hat die Daten von rund 4.500 Unternehmen weltweit ausgewertet.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Rund ein Drittel aller Website-Aufrufe hierzulande stammen von Mobilgeräten. Damit liegt Deutschland im Mittelfeld des Adobe Digital Index (ADI). Die mobilsten Länder sind Saudi-Arabien, Irland und die Philippinen.

Im globalen Vergleich rangiert Deutschland mit 32 Prozent mobiler Webseiten-Aufrufe auf dem 18. Rang. Mobile-Europameister ist mit 49 Prozent Irland. Die Insel schafft es damit international auf den zweiten Platz. Weltweit hat hingegen Saudi-Arabien mit 62 Prozent klar die Nase vorn und ist auch einzige Nation, in der mehr als die Hälfte aller Websites mobil aufgerufen werden.

Insgesamt kamen rund 37 Prozent aller Aufrufe 2015 von Mobilgeräten, was einer Steigerung von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Steigerung verlief offenbar zu Ungunsten des Tablets, dessen Mobile-Browsing-Rate um sieben Prozent zurückgegangen ist.

Die Zeit, als das Tablet-Browsing das Smartphone-Browsing überholt hatte, sei vorbei, sagt Tamara Gaffney von Adobe. Dies sei auf die Vergrößerung der Smartphone-Bildschirme zurückzuführen. Anstatt sowohl ein Smartphone als auch ein Tablet zu kaufen, würden sich die Menschen heute immer mehr für Phablets entscheiden. Vor allem privat wird oft das Smartphone genutzt.

USA und Frankreich vor Deutschland

Auf den Plätzen vier und fünf der mobilsten Länder liegen Japan (47 Prozent) und Großbritannien (44 Prozent). In den USA erfolgten 38 Prozent aller Aufrufe 2015 mobil, in Frankreich waren es 34 Prozent. Zu den Schlusslichtern zählen Brasilien (28 Prozent) und die Tschechische Republik(22 Prozent).

Weitere Ergebnisse im Überblick: Italien 39,4 Prozent, Niederlande 38,5 Prozent, China 34,7 Prozent, Indien 34,3 Prozent, Schweiz 32,9 Prozent und Österreich 29,8 Prozent.

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