05.03.2015 | Retargeting

Erklär`s mir: Facebook Dynamic Display Ads

Facebook bietet mit den Dynamic Display Ads neue Möglichkeiten im Social-Media-Marketing.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die neuen Dynamic Display Ads verbessern und vereinfachen das Retargeting auf Facebook enorm. Was dahinter steckt, wo die Unterschiede zu anderen Formaten liegen und wie Sie das neue Format einsetzen können, verrät unser Artikel.

Mittlerweile gibt es unzählige verschiedene Display-Ad-Formate über unzählige Plattformen hinweg. Und die Frequenz, in der Google, Twitter, Facebook und Co. in diesem Bereich Neuerungen präsentieren, scheint ebenfalls zu steigen. Nun hat Facebook Dynamic Display Ads vorgestellt, die bereits eingesetzt werden können und das Retargeting des Social-Media-Riesens stark verbessern. acquisa unterzieht das Format einem kurzen Check.

Worum handelt es sich genau bei den Facebook Dynamic Display Ads?

Das Vorgehen ist ein klassischer Retargeting-Ansatz. Besucher einer Webseite werden markiert, die Produkte, die sie sich angesehen haben, ebenfalls. Besuchen sie nun Facebook, können sie mit dynamischen Ads direkt angesprochen werden. Der Unterschied zu der bisherigen Facebook Retargeting-Möglichkeit namens Exchange besteht darin, dass nun auch einzelne Produkte, nicht nur einzelne Seiten beworben werden können. Außerdem sind die neuen Dynamic Display Ads deviceunabhängig und Facebook Exchange damit mehr oder minder unnütz. Ein weiterer Vorteil der Dynamic Display Ads: Die Zielgruppen-Features. Hier können Sie genau festlegen, für welche Gruppen Ihre Anzeigen in Frage kommen.

Wie binde ich die neuen Facebook Ads ein?

Was Sie für die Umsetzung brauchen, ist ein passender Daten-Feed, der Ihre Anzeigen mit dem entsprechenden Produkt verknüpft. Im Prinzip lässt sich sogar der Feed, den Sie vielleicht für andere Retargeting-Angebote nutzen, verwenden. Überprüfen sollten Sie das vor dem Livegang aber unbedingt. Ein Update das Feeds, zum Beispiel bei neuen Produkten oder wenn ein Produkt ausverkauft ist, sollte natürlich, wenn möglich, automatisiert und in Echtzeit vorgenommen werden. Über viele Tool-Hersteller, die eine Facebook-API nutzen, können Sie bereits loslegen. Wer den beliebten Facebook-Power-Editor verwendet, muss sich aber noch gedulden. Natürlich brauchen Sie auch einen Facebook Business-Account.

Und der Unterschied zu anderen Werbemöglichkeiten?

Der ist teils gravierend. Wenn wir beispielsweise die beliebten Google Product Listing Ads nehmen, haben wir es hier zwar ebenfalls mit nutzerspezifischen Produktanzeigen zu tun, diese werden aber nicht durch Retargeting ausgespielt, sondern, weil der Nutzer aktiv nach einem Begriff sucht, der mit dem Produkt in Verbindung steht.


Weitere interessante Links:

Facebook soll sich nicht als "kostenlos" bezeichnen dürfen

Social TV: Wo ist das Vögelein?

"Content und Distributionsstrategie bestimmen viralen Erfolg"

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, Social Media Marketing, Werbung

Aktuell

Meistgelesen