| Reputationsmanagement

Unternehmen setzen ihren guten Ruf aufs Spiel

Lob oder Tadel - die Reputation ist ein erfolgsentscheidender Faktor.
Bild: PhotoAlto

Nur ein Viertel der deutschen Unternehmen misst die eigene Reputation – wer es nicht tut, setzt  seinen guten Ruf aufs Spiel. So lautet das Fazit des aktuellen "PR-Trendmonitors".

Um auf den guten Ruf ihres Unternehmens Einfluss zu nehmen, setzen Kommunikationsprofis vor allem auf Pressearbeit. So lautet das Fazit des "PR-Trendmonitors Reputationsmanagement", der auch als kostenloses Whitepaper zur Verfügung steht.

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit tut sich demnach eine riesige Lücke auf. Obwohl fast alle Befragten einen guten Ruf ihres Unternehmens als "wichtig“ oder "sehr wichtig“ erachten, hat nur etwas mehr als die Hälfte (58 Prozent) eine konkrete Strategie für den Ausbau der eigenen Reputation. Nur 43 Prozent der Verantwortlichen informieren das Top-Management regelmäßig über Fortschritte der Reputationskommunikation, und sogar nur 22 Prozent messen regelmäßig das Unternehmensimage.

Pressearbeit fürs Reputationsmanagement

Beim Reputationsmanagement setzen die meisten auf Pressearbeit. Mehr als drei Viertel der 513 Befragten aus Unternehmen und Agenturen veröffentlichen Pressemitteilungen und aktivieren gezielt Medienkontakte. Auf Platz zwei (44 Prozent) folgen die Social Media, ein Beleg für den hohen Stellenwert dieses Kanals. 42 Prozent messen der Mitarbeiterkommunikation eine große Bedeutung bei, deutlich weniger Potenzial sehen sie in Messeauftritten (15 Prozent), PR-Events (14 Prozent) und Werbung (neun Prozent).

Aber woran lässt sich die Reputation eines Unternehmens überhaupt festmachen? Welche Aspekte haben den größten Einfluss auf den Ruf eines Unternehmens? An erster Stelle nennen die Befragten die Güte von Produkten und Services (69 Prozent). Auf Platz zwei folgt die Kundenzufriedenheit (64 Prozent). Platz drei belegt der wirtschaftliche Erfolg (48 Prozent). Weniger wichtig sind dagegen gute nachbarschaftliche Beziehungen an den Unternehmensstandorten (13 Prozent). Auch Produktionsabläufe unter sozial und umweltpolitisch fairen Bedingungen (elf Prozent) haben eine untergeordnete Bedeutung. Ähnliches gilt für die Gleichstellung der Geschlechter (zehn Prozent).

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Schlagworte zum Thema:  Marketing, Markenführung, PR, Online-Marketing

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