| Reputation

Unternehmen sehen Social Media als Gefahrenquelle

Negative Inhalte in sozialen Netzwerken sorgen in Unternehmen für Ärger.
Bild: Haufe Online Redaktion

Fürs Unternehmensimage können Social-Media-Portale gefährlich sein. Die größten Gefahren gehen laut den Befragten einer Studie der Altimeter Group aus San Francisco von Facebook, Twitter und Youtube aus. Das Beratungsunternehmen hatte Anwälte, Social-Media-Manager und Compliance Beauftragte befragt.

Ausgerechnet die meist genutzten Portale Facebook, Twitter und Youtube bergen nach Meinung der Befragten die größten Gefahren fürs Unternehmensimage. Zwei von drei fürchten negative Auswirkungen auf die Reputation, jeder Dritte hegt Bedenken, weil vertrauliche Informationen über Social Media verbreitet werden könnten. Außerdem machen sich einige Gedanken über Verstöße gegen das Urheberrecht, andere rechtliche Fallstricke oder regulatorische Probleme. Jeder Fünfte sorgt sich außerdem um die Infrastruktur oder potenziellen Datendiebstahl.

In einem Punkt vertrauen die Studienteilnehmer ihren Kollegen: Dass diese zu viel Zeit in sozialen Netzwerken verbringen und dabei andere Arbeiten vernachlässigen könnten, glauben nur wenige. Beim Vergleich der großen Social-Media-Kanäle schneidet Facebook am schlechtesten ab. Das Portal wird von jedem Dritten als mögliche Gefahrenquelle genannt. Besonders negative Postings verbreiten sich schnell und können massive Auswirkungen auf die Reputation von Unternehmen haben. Jeder Vierte beäugt Twitter kritisch. Hier sehen 25 Prozent Gefahren durch die Mention@-Funktion, mit der der Firmenname ohne Einflussmöglichkeiten des Unternehmens verbreitet wird.

Schlagworte zum Thema:  Marke, Social Media, Online-Marketing

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