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Payone wird zum Zahlungsinstitut

Klassische Banken bekommen Konkurrenz. Payone gehört dazu.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Interessant für Online-Händler: Der Payment-Dienstleister Payone wird zum Zahlungsinstitut. Damit darf das zur Sparkassen-Finanzgruppe gehörende Unternehmen die gleichen Dienstleistungen anbieten wie klassische Banken.

Payone darf künftig alle Leistungen, die zum Payment gehören, aus einer Hand anbieten. Dazu gehören sämtliche zur Annahme und Abwicklung von Zahlungen notwendigen Bestandteile wie Kontoführung und Kartenakzeptanz.  Durch die Entscheidung der Bafin kann Payone zusätzlich zur technischen Verarbeitung und Weiterleitung der Zahlungen über die Payone Plattform auch den kompletten Zahlungsfluss bis hin zur Auszahlung an den Händler übernehmen.

Payone gehört mit mehreren Milliarden Euro Clearingvolumen zu den größten Technologie-Anbietern für Online-Zahlungen in Europa. Die Zulassung als Zahlungsinstitut sei ein wichtiger Meilenstein bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie, sagt Mitgründer und CEO Carl Frederic Zitscher. Diese schließt auch ein internationales Wachstum mit ein. In den kommenden Monaten werde es deshalb noch eine Reihe weiterer neuer Services für die Kunden geben.

Laut eigenen Angaben werden große Online-Händler dadurch profitieren, dass sie bei einer Zusammenarbeit mit Payone ihren Verwaltungsaufwand reduzieren können, kleinere Händler, die bislang den Aufwand scheuten, sollen ihr Umsatzpotenzial dadurch steigern können, dass sie auch länderspezifische Zahlungsarten anbieten können.


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Schlagworte zum Thema:  Payment, Online-Marketing, E-Commerce, Mobile Commerce

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