04.09.2014 | Payment

Kunden wollen mehr Käuferschutz bei Online-Zahlungen

Zufrieden sind die Bankkunden mit den gebotenen Zahlsystemen. Aber es geht noch besser.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Deutsche Bankkunden wünschen sich von ihren Finanzdienstleistern ein deutlich größeres Engagement beim Thema Online-Zahlverfahren. Laut einer Studie des IT-Dienstleisters Csc könnten Banken die Sicherheitsstandards mit eigenen Payment-Verfahren deutlich erhöhen.

1.000 Bundesbürger hat der Markforscher Toluna für die Studie "Bezahlen im Internet" befragt. Demnach wünschen sich 42 Prozent eigene Angebote ihrer Hausbank. Kosten soll dieser Service sie jedoch nichts, nicht einmal jeder Dritte wäre bereit, für ein Tüv-geprüftes Online-Payment-Verfahren der eigenen Bank zusätzlich Geld auszugeben. Für die entsprechende Sicherheit würden sie jedoch Abstriche bei der Handhabung akzeptieren (69 Prozent).

Richtig interessant würde ein neues Zahlverfahren des eigenen Finanzdienstleisters für Kunden vor allem dann, wenn alle gewohnten Online-Shops an das System angeschlossen wären (76 Prozent) und gleichzeitig ein Käuferschutz bestünde, mit dem Onlinegeschäfte problemlos wieder rückgängig gemacht werden könnten (95 Prozent). Außerdem wollen Kunden über mögliche Ausgabesummen selber bestimmen. Zwar hält die Mehrheit (58 Prozent) einen Höchstbetrag für richtig, über die Höhe dieses Betrages möchten sie jedoch selbst entscheiden können. 40 Prozent wünschen sich zudem, über das Online-Payment einen Kreditrahmen in Anspruch nehmen zu können, um dann beispielsweise per Ratenzahlung im Webshop einkaufen zu können.

Insgesamt sind die Befragten mit den bislang angebotenen Zahlsystemen im Internet zufrieden. 72 Prozent halten sie für ausreichend sicher. Jeder Zweite geht jedoch davon aus, dass bankeigene Systeme noch mehr Sicherheit bieten könnten. 

Schlagworte zum Thema:  Payment, Online-Marketing, Kundenservice, Finanzwirtschaft, E-Commerce

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