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American Express experimentiert mit Bezahlung per Twitter

Kann Twitter als Bezahlplattform funktionieren?
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

American Express und Twitter experimentieren mit einer neuen Zahlungsmethode. Inhaber einer solchen Kreditkarte sollen durch Twittern eines bestimmten Schlagwortes einkaufen können. Zunächst sollen ein Kindle, eine Spielekonsole und eine Kamera angeboten werden.

Wie das Einkaufen dann funktionieren soll, zeigt American Express anhand eines Videos (hier zu sehen) auf seiner Website: Besitzer einer American-Express-Kreditkarte verbinden diese über eine spezielle Website mit ihrem Twitter-Konto. Anschließend erhalten sie Einsicht in die via Twitter vertriebenen Produkte. Da die Seite, in die sich die Kunden einloggen müssen, von American Express selbst betrieben wird und die Daten auch nicht an Dritte weitergegeben werden, soll die Sicherheit laut Unternehmensangaben gewährleistet sein.

American Express veröffentlicht auf seinem Twitter-Konto jeweils ein Hashtag für ein bestimmtes Produkt. Um ein Produkt zu kaufen, muss der Kunde dieses Hashtag twittern. Ein von Twitter an den Kunden verschicktes weiteres Hashtag muss zur Bestätigung des Kaufs innerhalb einer viertel Stunde noch einmal getwittert werden. Der Einkauf wird dann entweder per Post verschickt oder kann direkt bei einem Händler abgeholt werden.

Den Unternehmen geht es außerdem darum, herauszufinden, ob die Kunden bereit sind, Twitter überhaupt als Verkaufsplattform zu akzeptieren. Funktioniert der Test, könnte der Kurznachrichtendienst langfristig einen Teil des Umsatzes als Provision behalten.

Schlagworte zum Thema:  E-Commerce, Versandhandel, Payment, Social Media

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