03.04.2014 | Top-Thema Page Speed richtig optimieren

Grafiken verkleinern und parallele Downloads ermöglichen

Kapitel
Bilder nicht vergrößern, sondern verkleinern, um die Ladezeit zu drücken.
Bild: John Foxx Images

Die Dateigröße von Garfiken zu reduzieren und parallele Downloads zu ermöglichen, sind weitere Möglichkeiten, den Page Speed zu erhöhen.

Dateigröße von Grafiken verkleinern

Eine Seite ohne Grafiken ist wie eine Torte ohne Kirsche, undenkbar! Bilderlose Seiten sind meist veraltet, da früher Grafiken absichtlich wegen ihrer Größe weggelassen wurden, um das schnellere Erreichen der Seite zu ermöglichen. Denn das Internet war kaum ausgebaut und wenn man eine Leitung hatte, waren es bestenfalls Modems mit 56KB. Doch nun plagt uns ein anderes und doch ähnliches Problem: Die Überlastung durch Grafiken. Da viele Seiten von Grafiken überquellen und diese einen Großteil der Ladezeit beanspruchen, sollte hier ebenfalls Abhilfe geschaffen werden.

TinyPNG (online) oder OptiPNG (Arbeitsumgebung) verkleinern PNG-Grafiken und andere Rastergrafikformate (z. B. gif und bmp). jpegtran übernimmt die Verkleinerung von JPGs und photografischen Bildern. Wenn jedoch die Bilder auf einer Seite schon integriert sind und im Ranking berücksichtigt werden, sollte man eine Verkleinerung abwägen, da das Ranking höchst wahrscheinlich teils oder ganz verloren geht. Sonst bieten Photoshop, GIMP und viele andere Grafikprogramme diverse Möglichkeiten, Grafiken ohne oder nur mit wenig Qualitätsverlust zu komprimieren.

Parallele Downloads
Eine Webseite besteht aus vielen Komponenten, die nacheinander vom Browser aufgerufen werden. So hat bundestag.de (14.3.2014) 117 Requests zwischen Browser und Server. Im Normalfall ist es so geregelt, dass Browser zwei Ressourcen bzw. Komponenten auf einmal laden sollen, um die Ladezeit durch eine schnellere Leitung zu verbessern. Die modernen Browser können mittlerweile bis zu sechs Komponenten auf einmal laden, doch das ist noch ausbaufähig. Man kann diese Komponenten auf mehrere Domains verteilen, d.h. X Domains gleich X-fache Menge an Ressourcen, die geladen werden können und das schließt Subdomains mit ein!

So können z.B. alle Grafiken, aus denen das globale Layout besteht, auf eine Subdomain ausgelagert werden. Nur darf man die Pfadänderungen in den HTML-, CSS- und PHP-Dateien nicht vergessen, damit diese auch gefunden werden. Mit Javascript kann man das gleiche auf einer anderen Subdomain machen und schon hat man die Anzahl zulässiger Anfragen und Downloads so gut wie verdreifacht.

Mit Wordpress ist es ebenfalls möglich, doch die Verteilung der Komponenten erweist sich da um einiges schwerer, da viele Plugins ebenfalls auf diese Daten zugreifen und damit Probleme verursachen können. Wer sich dennoch damit auseinandersetzen möchte, bekommt hier eine Anleitung.

 

Schlagworte zum Thema:  Suchmaschinenoptimierung, Website-Optimierung, Optimierung, Homepage, Web, SEO

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