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Social Media nicht mehr Top-Thema

Andere Disziplinen überholen Social Media als Top-Thema.
Bild: Haufe Online Redaktion

Gleich drei Disziplinen lösen Social Media als Top-Thema der Mediaagenturen ab: Cross-Device Advertising, Mobile sowie personalisierte Onlinewerbung. So das Ergebnis einer Studie von Conversant.

306 Mediaprofessionals hat der Onlinedienstleister zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Research Now in Deutschland, Frankreich und Großbritannien zu ihren Planungs- und Kaufprozessen im Bereich digitale Werbung befragt.

Nahezu alle Befragten hierzulande nutzten demnach im vergangenen Jahr Displaywerbung (96 Prozent). Zudem buchte die überwiegende Mehrheit Mobile (85 Prozent), Video (74 Prozent) und Social Media Advertising (71 Prozent). Inzwischen sind Cross-Device Advertising (62 Prozent), Mobile (56 Prozent) und Personalised Creatives (39 Prozent) im Kommen. Social Media Advertising folgt erst auf Platz vier (33 Prozent), die Themen Measurement & Attribution (33 Prozent) sowie Video Advertising (31 Prozent) auf den Plätzen fünf und sechs.

Media Professionals erwarteten von ihren Anbietern einen zunehmend effizienten Einsatz der Ad Spendings, erklärt Oded Benyo, President of Conversant Europe. Statt plattformübergreifenden Kampagnen ginge es deshalb jetzt um integrierte Lösungen zur Identifikation passender Kunden im Netz. Die Ansprache dieser Kunden soll deviceübergreifend erfolgen. 31 Prozent der deutschen Mediaverantwortlichen holen dafür sechs bis zehn Angebote verschiedener Dienstleister ein.

Deutschland zurückhaltender als UK

Bei der Höhe der Ausgaben gibt es deutliche Unterschiede in Europa. Während in Großbritannien 31 Prozent der Befragten sagen, mehr als fünf Millionen Euro jährlich in Onlinewerbung zu investieren, liegen Frankreich und Deutschland mit 17 beziehungsweise 13 Prozent deutlich dahinter.

Obwohl Deutschland zurückliegt, hat sich die Anzahl der Media Professionals, die Onlinebudgets zwischen 500.000 und einer Million Euro betreuen, um sechs Prozentpunkte erhöht, während die Budgets unter 500.000 Euro um neun Prozentpunkte gesunken sind. Fazit: Die Werbungtreibenden haben die Relevanz von Onlinewerbung erkannt, verlagern ihre Budgets aber langsamer als die Briten. 

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Agentur, Social Media, Mediaplanung, Werbung

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