25.11.2015 | Onlinewerbung

Das sind die Trends beim Bewegtbild

Die Budgets für Videowerbung steigen, trotz Problemen mit der Erfolgsmessung.
Bild: Veer Inc.

Mobile Video ist der stärkste Wachstumsbereich im Bewegtbildbereich. Deswegen planen mehr als die Hälfte der Videowerber eine Erhöhung ihrer Werbeausgaben in diesem Bereich. Weitere Entwicklungen und Trends für 2016 im Videowerbemarkt verrät eine Studie.

AOL stellt in seinem zum dritten Mal herausgegebenen, jährlichen europäischen "State of Video Report“ die wichtigsten Ergebnisse der Studie vor.

  • Mobile Videos sind stärkster Umsatzbereich in der Werbung: Mehr als die Hälfte der Käufer reagieren entsprechend und wollen ihre Werbeausgaben für mobile Videos steigern. Neben den neuen Möglichkeiten warten auf die Agenturen und Weber auch große Herausforderungen wie das Cross Device Targeting und die Attribution bzw. Erfolgsmessung.
  • Programmatic Buying: Unter Programmatic Buying versteht man die automatische Buchung von Werbeinventar über entsprechende Marktplätze und Plattformen. 98 Prozent der Videokäufer geben auf diesem Weg 40 Prozent ihres Werbebudgets aus. Ebenso intensiv genutzt werden diese Plattformen von der Verkäuferseite (97 Prozent). Davon stellen drei Viertel ihr Premium-Videoinventar über Programmatic Buying zum Verkauf zur Verfügung.
  • Herausforderungen und Richtwerte im Programmatic Buying: Programmatische Videoverkäufer nennen Sicherheit und Qualität des Inventars als die häufigsten Herausforderungen. Zwei von fünf nennen Kennzahlen zu Viewability und Betrug als die wichtigsten Richtwerte, um die Kampagnenperformance messen zu können.
  • Budgets für digitale Werbung steigen: Obwohl TV-Werbeeinahmen und -umsätze in Europa nicht sinken, haben 61 Prozent der Videokäufer einen Anstieg der digitalen Werbebudgets verzeichnet. Denn das TV-Budget für das lineare Fernsehen wird dem Video Advertising neu zugeteilt.
  • CTR bleibt zentral: Die Click-Through-Rate bleibt die am häufigsten verwendete Kennzahl, um den Erfolg für Video-Ad-Kampagnen zu messen. Sie rankt vor anderen Branding-Kennzahlen wie Impressions, Reichweite, Branding Uplifts und GRPs.

Für den "State of the Video Report“ wurden dieses Mal Experten aus über 411 Markenunternehmen, Agenturen und von Publisher-Seite in Großbritannien, Frankreich, Niederlande und Deutschland befragt.

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Werbung, Marketing

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