22.03.2012 | Online-Marketing

Onliner ohne Interesse an Nutzungsbedingungen

Die Nutzungsbedingungen von Online-Diensten stoßen bei deutschen Verbrauchern auf wenig Interesse. Wie eine Umfrage von Faktenkontor und Toluna nun ergeben hat, liest nur jeder Vierte die sogenannten Terms of Use bevor er Ihnen zustimmt.

73 Prozent der insgesamt 1.000 Befragten geben zu, die Nutzungsbedingungen nur oberflächlich anzusehen bevor sie das Häkchen setzen. Jeder Dritte beschäftigt sich mit den Vereinbarungen selten bis gar nicht (33 Prozent). Drei von zehn Studienteilnehmern begründen ihr Handeln mit der Tatsache, dass in den Vereinbarungen stets die gleichen Inhalte zu lesen sind, 18 Prozent empfinden sie sogar als zu kompliziert. Auf blindes Vertrauen setzt etwa jeder Siebte. Diese Gruppe geht davon aus, dass alles seine Richtigkeit haben wird und die Durchsicht der Nutzungsbedingungen deshalb nicht erforderlich ist.

Erstaunlicherweise stimmen viele Verbraucher auch den Nutzungsbedingungen solcher Webseiten zu, denen sie kein großes Vertrauen schenken. So haben 44 Prozent der Facebook-Nutzer in Deutschland die Terms of Use der Plattform umgehend bestätigt. 86 Prozent geben allerdings zu, dass sie ihr Vertrauen in das Soziale Netzwerk lediglich als „mittelmäßig“ einstufen. (sas)

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