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Word-of-Mouth befeuert Verkäufe von Neuprodukten

Informationen über Produktneueinführungen lassen sich on- wie offline gezielt verbreiten.
Bild: Haufe Online Redaktion

Dass klassische Mundpropaganda den Erfolg von Produkteinführungen positiv beeinflusst, wurde hinlänglich bewiesen. Nun hat sich das Mannheimer Institut für Marktorientierte Unternehmensführung (Imu) mit der digitalen Welt befasst. Ergebnis: Auch hier funktioniert Word-of-Mouth.

Auch in der digitalen Welt hat die Meinung der Kunden demnach einen signifikanten Einfluss auf den Erfolg von Neuprodukten, denn diese informieren sich vor dem Kauf in Blogs, Foren und sozialen Netzwerken und greifen dabei auf die Erfahrungen anderer zurück. Zur Förderung von digitalem Word-of-Mouth bieten Unternehmen ihren Kunden Angebote wie Garantieverlängerungen, Rabatte, Zusatzservices und kostenlose Komplementärprodukte. Genutzt werden in erster Linie Social Media, zum Teil auch Blogs.

Diejenigen Unternehmen, die bislang noch nicht auf digitales Word-of-Mouth setzen, sagen, sie hätten sich einfach noch nicht damit befasst, vermissten die Unterstützung des Managements oder hätten Angst vor zu hohen Kosten. Ob ein Unternehmen digitales Word-of-Mouth gezielt fördert, hängt offenbar vom Grad der Kundenorientierung ab sowie von der Fähigkeit, soziale Verbundenheit zum Kunden aufzubauen.

Schließlich kam heraus, dass solche Fördermaßnahmen den Markterfolg neuer Produkte besonders in zeitlicher Hinsicht positiv beeinflussen, denn die Unterstützung des digitalen Word-of-Mouth kann die Geschwindigkeit der Verbreitung eines Produktes deutlich erhöhen.

Schlagworte zum Thema:  Kundenbindung, CRM, Social Media, Online-Marketing

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