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So sehen effiziente Datenfeed-Kampagnen aus

Eine gute Daten-Grundlage ist eine Voraussetzung für die Effizienz einer Datenfeed-Kampagne.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Google, Amazon und nun auch Facebook – sie alle ermöglichen die gezielte Vermarktung einzelner Produkte oder ganzer Sortimente. Die Aussteuerung und Planung ist offenbar nicht so einfach, denn viele Händler verschenken Potenzial. Feed Dynamix gibt Tipps für effiziente Datenfeed-Kampagnen. 

Ineffiziente Kampagnen sind nicht nur ärgerlich für den Händler, sie lassen auch der Konkurrenz unnötig viel Raum. Das sagen die Experten von Feed Dynamix, einem Anbieter für datenbasierte Produktvermarktung. Vorab bedarf es nicht nur einer klaren Zielsetzung und einer umfassenden Kenntnis über das eigene Sortiment und dessen Performance, auch die zu erreichenden KPI-Werte müssen vorab festgelegt werden. Hinzu kommen Fragen wie „Mit welchem Produkt, in welcher Kategorie wurde in welchem Zeitraum, an welchen Wochentagen, über welches Portal wie viel Umsatz generiert?“ Und, „gab eventuell ein anderes Produkt den Anstoß für den Shop-Besuch?“

Hier die sechs wichtigsten Tipps, mit denen Händler ihre Produktdaten in den Griff bekommen:

  • Sie müssen wissen, was Sie wollen. Definieren Sie klare Ziele für Ihre Datenfeed-Kampagnen und brechen Sie diese auf einzelne Teil-Ziele herunter. Entscheidend ist, die Zielsetzung nicht zu allgemein zu fassen, sondern diese anhand der Dimensionen Zeit, Sortiment und Kanal eindeutig zu konkretisieren. Legen Sie also fest, was Sie in welcher Zeit mit welchem Sortiment und über welchen Kanal erreichen möchten – und seien Sie konkret, denn nur dann lässt sich der Kampagnenerfolg bewerten.
  • Sie brauchen einen guten Überblick über die vorhandenen Vermarktungskanäle. Gleichen Sie Ihr Shop-Sortiment mit dem Angebot des jeweiligen Portals ab und legen Sie fest, welche Produktkategorie(n) bei welchem Portal beworben werden soll(en). So reduzieren Sie Streuverluste und steigern die Qualität Ihres Traffics.
  • Sie müssen Ihr Sortiment kennen. Wenn sie von einer Konversionsrate von ein bis drei Prozent ausgehen und einem durchschnittlichen Cost-per-Click von 0,25 Euro, bedeutet dies eine Investition von 8,25 bis 25,00 Euro für einen einzigen Verkauf. Machen Sie sich also ein klares Bild über die Margen- und Umsatz-Situation Ihrer Produkte und beobachten Sie die Korrelationen zwischen den einzelnen Artikeln. Auch saisonale Aspekte sollten Sie im Auge behalten.
  • Verschaffen Sie sich Kenntnis über Ihren Lagerbestand. Zur Steigerung der Kampagneneffizienz lohnt sich die gezielte Analyse und Bewertung einzelner Produktvarianten. Sind wichtige Kernvarianten eines Produktes im Shop vergriffen, lohnt sich meist auch die Bewerbung des Produktes nicht. Kosten können durch den vorübergehenden Ausschluss des Produktes von einer Kampagne reduziert werden.
  • Sie brauchen eine Daten-Grundlage. Bevor mit der Aussteuerung von Kampagnen nach Performance-Kennzahlen begonnen werden kann, braucht es eine valide Datengrundlage. Dazu müssen Sie gegebenenfalls für einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen das Sortiment auf den gewählten Portalen bewerben und alle Traffic- und Performance-Daten erfassen.
  • Sie müssen sich mit Details beschäftigen. Sammeln Sie alle Performance-Daten und definieren Sie dann individuelle Regeln für jedes Portal. Richten Sie die Perspektive dabei stets vom Spezifischen zum Allgemeinen – vom einzelnen Produkt zur Produktkategorie – so stellen Sie sicher, keine Vermarktungschance zu verpassen. 

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Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, E-Commerce

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