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SEM ist stärkste Performance-Marketing-Disziplin

Nicht nur hierzulande greifen Onliner bei der Suche zumeist auf Google zurück.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mit Suchmaschinenmarketing generieren Werbende die meisten Leads pro eingesetzten US-Dollar. Dies gilt weltweit. Kein Wunder, dass in keine andere Disziplin im Performance Marketing derzeit so viel investiert wird. Konkrete Zahlen dazu liefert der Yamondo Partner Survey 2012.

Der Partner Survey, der von der Agentur für Performance Marketing Explido gegründeten Kooperation aus 15 internationalen Dienstleistern, fasst die Ergebnisse des vergangenen Jahres sowie Prognosen zur Entwicklung des Online Marktes zusammen. Als Basis greift Yamondo auf anonymisierte Daten von etwa 1.800 Kunden zurück und bezieht die Erfahrungen von Branchenexperten mit ein.

Für 2013 prognostizieren die Agenturen ein reges Wachstum in den Bereichen Mobile, Second Screen, Web Analytics, Real-Time Advertising sowie Conversion-Optimierung. Einer Schätzung der Global Performance Alliance zufolge wird vor allem in den Bereichen Video (39 Prozent), Social Media (31 Prozent), Mobile Apps (18 Prozent) und Blogs (zwölf Prozent) investiert. Einigkeit herrscht unter den Experten außerdem darüber, dass Social-Media-Plattformen insgesamt an Popularität einbüßen werden. Zu den international am meisten genutzten Plattformen gehören derzeit Facebook (37 Prozent), Twitter (30 Prozent), Linkedin (15 Prozent) sowie Instagram und Pinterest (jeweils sieben Prozent).

Online übernimmt die Pole Position

2012 lohnte sich für werbende Unternehmen neben SEM und SEO auch Conversion Optimierung und Social Media, obwohl bislang nur jeden zweiten Werbenden die Konversionsrate wirklich interessiert. Für die Hälfte der Befragten zahlten sich darüber hinaus die beiden Google-Updates Panda und Penguin aus. Ein großes Potenzial steckt in den Augen der Alliance-Partner in Local Search, wobei dies erst 43 Prozent der Werbetreibenden erkannt haben.

Online werde schon bald die Pole-Position übernehmen und TV auf den zweiten Platz verweisen, glaubt der Geschäftsführer von Explido und Initiator von Yamondo, Dirk von Burgsdorff. Die Praxis habe gezeigt, dass sich Investitionen im Performance-Bereich direkt und positiv auf den ROI der eingesetzten Budgets auswirken.

Google bleibt Platzhirsch

Die beliebtesten Suchmaschinen hierzulande waren im vergangenen Jahr Google, dahinter folgten mit Abstand Bing und Yahoo sowie T-Online. Google führt das Ranking auch in vielen anderen Ländern an, darunter Frankreich, Italien, Holland, Schweden, dem Vereinigten Königreich sowie den Vereinigten Staaten. Einzig in China hat der Suchmaschinengigant einen schweren Stand und liegt mit einem Marktanteil von 4,72 Prozent weit hinter der Nummer 1 Baidu mit 72,97 Prozent.

Ein Trend, an dem 2013 niemand vorbei kommt, ist SoLoMo. Social, Local und Mobile wird der Studie zufolge ein wichtiges Element jeder SEO-Strategie sein. Durch die Verknüpfung dieser drei Bereiche profitieren Händler, weil sie potenzielle Kunden noch direkter ansprechen können.

Schlagworte zum Thema:  Marktforschung, Online-Marketing

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