28.10.2015 | Tracking

Online-Marketing: 50 Prozent kennen eigene Performance nicht

Ein umfassendes Tracking verrät im Online-Marketing, ob die Kampagne auch zielorientiert verläuft.
Bild: Haufe Online Redaktion

Online-Marketing hat den Vorteil, dass die Entwicklung einzelner Kampagnen präzise gemessen werden kann. Doch 42 Prozent der befragten Marketingverantwortlichen nutzen Online-Kanäle, ohne ihren Erfolg zu kennen. Zu dem Ergebnis kommt eine Studie von Forsa im Auftrag von Silverpop.

E-Mail bleibt stärkster Umsatztreiber im Online-Marketing

Laut Studie interessieren sich Unternehmen erst für die Performance im Online-Marketing, wenn der Umsatz über 100 Millionen Euro liegt. Mit 58 Prozent ist E-Mail-Marketing der stärkste Erfolgsgarant für die Industrie. Es folgt das Website-Marketing (50 Prozent). Geringen Einfluss auf den Erfolg haben die sozialen Netzwerke Facebook (zwölf Prozent), Google Plus (sieben Prozent) und Twitter (zwei Prozent).

Wer trackt, der führt

Nur ein Viertel der Unternehmen trackt sämtliche, ein Drittel hingegen nur einzelne Kanäle. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Marketingverantwortlichen misst Öffnungsrate und Conversion der E-Mail. Verwunderlich: Zwei Drittel tracken die Performance der eigenen Website nicht. Dabei wäre es für den Strategieerfolg wichtig zu wissen, wie lange bleibt der User und welche Inhalte kommen besonders gut an. Obwohl Facebook eine Verlinkung zum Online-Shop und „Jetzt Kaufen“-Buttons anbietet, überwachen nur 14 Prozent diesen Kanal.


Befragt wurden im Rahmen der Studie 100 Marketingverantwortliche in deutschen Unternehmen ab 250 Mitarbeitern. Die Studie wurde von forsa mithilfe von computergestützten Telefoninterviews zwischen dem 4. und 26. März 2015 durchgeführt


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