29.08.2013 | Top-Thema Obamas 1x1 des digitalen Dialogs

Kampagnenmanagement verschafft Vorteile

Kapitel
Obamas Kampf ums Weiße Haus läutete eine neue Ära des Wahlkampfes ein.
Bild: PhotoDisc Inc.

Die digitale Strategie von Obamas Wahlkampfteam war ein wichtiger Aspekt seines Erfolges. Die professionelle und systematische Nutzung von Wählerdaten hat das politische Kampagnenmanagement revolutioniert.

Ein Foto ging um die Welt – allerdings nicht über Presseagenturen, sondern in Echtzeit über Social Media: Obama umarmt seine Frau, dazu der Kommentar "Four more years". Seit der amerikanische Präsident dieses Bild auf Twitter geposted hatte, wurde es über 811.000 Mal "retweetet" sowie 4.440.000 mal auf Facebook "geliked" und so zum weltweit meist geteilten Bild.

Der Erfolg des Bildes war allerdings lediglich das gefeierte Finale einer genialen digitalen Strategie. Das Ergebnis, Obamas Sieg – trotz der zwischenzeitlichen Stärke des republikanischen Kontrahenten – war für Obamas Wahlkampfleiter kurz vor der Wahl valide prognostizierbar.

Die professionelle und systematische Nutzung von Wählerdaten hat das politische Kampagnenmanagement revolutioniert. Die Wähleraktivierung, insbesondere in den entscheidenden sogenannten "Swing States", wurde von der "Obama Campaign" mittels digitaler Technologien bis auf den Einzelnen fokussiert.

Der Wettbewerb – die "Romney Campaign" – nutzte die Expertise von einflussreichen politischen Analysten und politisch nahestehenden Meinungsforschungsinstituten. Die Prognosen waren nicht im selben Maße akkurat, teilweise sogar stark überschätzt und damit für gezielte Aktionen weniger nützlich. Wertvolle Ressourcen wurden fehlgeleitet, ganze Staaten wurden als gewonnen angesehen, die dann doch verloren gingen.

Schlagworte zum Thema:  Kundenbindung, Dialogmarketing, Social Media, Online-Marketing, Marketing

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