Immerhin: Drei Viertel der EU-Unternehmen haben eine Website. Bild: Haufe Online Redaktion

In Sachen Onlinewerbung bleiben europäische Unternehmen zurückhaltend. So das Ergebnis einer Studie von Eurostat, dem statistischen Amt der Europäischen Union. Deutschland liegt demnach leicht über dem Durchschnitt.

Während rund drei Viertel der Unternehmen in der Europäischen Union mit mindestens zehn Beschäftigten 2016 über eine eigene Website verfügten und fast die Hälfte soziale Medien nutzte, setzen gerade einmal 25 Prozent auf bezahlte Internetwerbung. Deutschland liegt mit 28 Prozent leicht über dem Durchschnitt. Grund für die Zurückhaltung könnte sein, dass viele User Onlinewerbung ignorieren - und Werbende sich dieser Tatsache bewusst sind.

Onlinewerbung ist meist kontextbezogen

Unternehmen, die Marketingkampagnen über das Internet laufen lassen, werben in der Regel kontextbezogen (78 Prozent), in Deutschland sind es auch hier mit 82 Prozent etwas mehr. Es folgen mit 30 Prozent Geotargeting (Deutschland 26 Prozent) und mit 27 Prozent verhaltensbezogene Werbung, die auf den letzten Browsing-Aktivitäten des Nutzers unter Verwendung von Cookies basiert (Deutschland 19 Prozent). 35 Prozent greifen auf andere Methoden gezielter Werbung zurück (Deutschland 22 Prozent).

Am aktivsten in Sachen Onlinewerbung sind im europäischen Vergleich Malta, Schweden und Dänemark. Deutschland belegt im Ranking den elften Platz.

Schlagworte zum Thema:  Online-Marketing, Social Media, Online-Werbung

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